Als CFO sind Sie es gewohnt, Auditprozesse zu leiten – deshalb sind Sie auch die beste Person, um das Geschäftsprozess-Audit Ihres Unternehmens zu führen.
Ob Sie die Audits selbst durchführen oder in die Schulung Ihrer Mitarbeitenden investieren: Studien haben gezeigt, dass sich Ihre Zeit und Ihr Geld eindeutig rentieren. Unternehmen, die umfassend in Mitarbeiterschulungen für Business Process Management (BPM)-Programme investieren, erhöhen die Rendite ihrer Investitionen 2,1-mal öfter als solche, die keine umfassenden Trainings anbieten.
So funktionieren Geschäftsprozess-Audits, so richten Sie sie ein und das erwartet Sie danach.
Die Bedeutung von Geschäftsprozess-Audits verstehen
Ein Geschäftsprozess-Audit ist im Grunde eine umfassende Überprüfung der Gesundheit Ihres Unternehmens. Es durchleuchtet jeden Ablauf, jede Aufgabe und jeden Prozess, erkennt Stärken und markiert Bereiche, in denen Verbesserungen erforderlich sein könnten.
Mit einem tiefen Einblick in das Herz Ihres Unternehmens zeigt das Audit potenzielle Verbesserungsbereiche, um die Leistung zu steigern und sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen und Ihre Teams wie gut geölte Maschinen funktionieren.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Standardlösung für Abteilungsprobleme oft darin besteht, neue Leute einzustellen? Das kann zwar helfen, aber meistens reicht einfach nur ein frischer Blick von außen.
Bei dieser Überprüfung geht es nicht nur darum, eine weitere Pflicht zu erfüllen. Es geht um echte Gespräche mit Mitarbeitenden, das Überprüfen von Leitdokumenten und das Beobachten der täglichen Abläufe. Es ist, als würde man einen Moment innehalten und aus der Vogelperspektive prüfen, ob das große Ganze genauso stimmig ist wie die Details.
Die gesamte Übung sorgt für Klarheit über die Stärken und die Verbesserungsbereiche des Unternehmens. Diese wertvollen Erkenntnisse können Sie dabei unterstützen, intelligentere Strategien zu entwickeln, Veränderungen leichter umzusetzen, Mitarbeitende zufriedener zu machen und letztlich auch die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Hier sind einige der wichtigsten Vorteile regelmäßiger Audits:
- Geht Unregelmäßigkeiten und Fehler direkt an, verbessert den Cashflow und sorgt für exakte Datenerfassung.
- Fördert eine stetige Weiterentwicklung und ermutigt Teams, Arbeitsabläufe zu optimieren, statt sich mit dem Status quo zufriedenzugeben.
- Stellt sicher, dass jede Aufgabe und Funktion mit den Kernzielen des Unternehmens in Einklang steht.
- Vereinfachte Abläufe und gesteigerte Effizienz.
- Verbessert das Risikomanagement, indem potenzielle Probleme in Funktionen und Arbeitsabläufen sichtbar werden.
- Markiert entscheidende Geschäftsprozesse, die für die Unternehmensliquidität in Top-Zustand sein müssen.
- Neue Mitarbeitende profitieren von intuitiveren und optimierten Arbeitsabläufen und meistern die Einarbeitungszeit schneller.
- Vermittelt Führungskräften detaillierte operative Einblicke und zeigt, wohin Ressourcen und Investitionen gelenkt werden sollten.
- Stärkt Verständnis und Vertrauen zwischen verschiedenen Abteilungen und fördert bessere Zusammenarbeit.
- Hilft, Personal-, Prozess- oder Technologielücken zu erkennen.
Warum die Überprüfung interner Prozesse wichtig ist
In der heutigen Geschäftswelt führt Selbstzufriedenheit direkt in die Insolvenz; Unternehmen müssen sich anpassen und Wege finden, in einem sich ständig wandelnden wirtschaftlichen und technologischen Umfeld zu wachsen. Doch angesichts der vielen Unsicherheiten fühlt sich die Entwicklung neuer Pläne oft wie ein Irrgarten mit beweglichen Wänden an.
Geschäftsprozess-Audits dienen als Kompass, der Ihnen die nötigen Informationen liefert, um die Vermögenswerte, den Ruf und das Kapital Ihres Unternehmens zu schützen. Effiziente Audits helfen Ihnen, langsame manuelle Aufgaben durch automatisierte Prozesse zu ersetzen – so können sich Teams auf wichtige Aufgaben wie Risikobewertung und -prävention konzentrieren.
Ein gutes Beispiel ist der Werdegang des Schuhriesen Skechers. Während das Unternehmen einen kometenhaften Aufstieg hinlegte und der Unternehmenswert von $815 Millionen auf beeindruckende $4,5 Milliarden wuchs, erzielte Ashwat Panchal, Vice President of Internal Audit, bemerkenswerte Ergebnisse: Er sparte Mitarbeiter*innen wertvolle Zeit, senkte Kosten und sorgte für Einhaltung der Vorschriften – und das, obwohl das interne Auditteam nur um zwei Personen erweitert wurde. Entscheidend war der klar strukturierte Prozess – nicht mehr Personal –, der diesen Erfolg möglich machte.
Darüber hinaus unterstützt ein ordentlicher interner Auditprozess CFOs wie Sie sowie weitere Führungskräfte in folgenden Punkten:
- Das Unternehmen schützen: Regelmäßige Geschäftsprozess-Audits beurteilen das Rückgrat Ihrer Organisation und untersuchen entscheidende Elemente wie Lieferketten und Finanzen.
- Finanzielle Regeln einhalten: Es ist essenziell, dass Ihre Unternehmensrichtlinien – vor allem im Bereich Kreditorenbuchhaltung – mit den internen Finanzkontrollen übereinstimmen. Angesichts des Sarbanes-Oxley (SOX) Act sind Sie und weitere Top-Führungskräfte gesetzlich verpflichtet, für die Richtigkeit von Finanzberichten zu bürgen. Interne Audits geben Ihnen hier Sicherheit und stellen sicher, dass das Finanzberichterstattung stimmt.
- Klare Strategie unterstützen: Audits bieten eine klare, faktenbasierte Einschätzung, wie Herausforderungen und Risiken verschiedene Bereiche Ihres Unternehmens beeinflussen – von Betrieb und IT bis hin zu Finanzen und Cybersicherheit. Diese Klarheit ebnet den Weg für datenbasierte Entscheidungen.
- Gute Rendite sicherstellen: Die finanziellen Vorteile von Geschäftsprozess-Audits zu beziffern, ist vielleicht schwierig, aber sehen Sie sie als langfristigen Schutz vor Risiken. Deloitte hat hervorgehoben, dass interne Audits in der Regel zwischen 0,026 % und 0,126 % des Umsatzes bei Fortune 500-Unternehmen kosten. Da sie nachweislich effektiver darin sind, den Gewinn zu steigern, ist dies ein geringer Preis, den man zahlen muss.
Die Methodik des Geschäftsprozess-Audits
Stellen Sie sich ein Geschäftsprozess-Audit wie Angeln im weiten Meer der Unternehmensabläufe vor. Jeder Fang – ob groß oder klein – erzählt eine Geschichte, lobt das, was floriert, und weist auf das hin, was sich vielleicht in die falsche Richtung bewegt.
Wie ein Fischer das Netz prüft, taucht ein Audit in den Kern Ihres Unternehmens ein – dessen Herzschlag. Es geht nicht nur um Buchhaltung und Compliance, sondern um das, was in den tieferen Ebenen von Kosten, Qualität, Geschwindigkeit und Gesamtproduktivität geschieht.
Worauf sollte man bei diesen Audits konkret achten?
Struktur
Sind der Prozess und seine Beteiligten aufeinander abgestimmt? Überprüfen Sie Stellenbeschreibungen, Organigramme und Richtliniendokumente. Ohne klare Struktur besteht die Gefahr von Verwirrung bezüglich Rollen, Verantwortlichkeiten und Zeitplänen.
Infrastruktur
Welche IT-Systeme und Ausstattungen unterstützen jeden Prozess? Eine genaue Untersuchung ihrer Stärken und Schwächen kann potenzielle Probleme oder Verbesserungen aufzeigen. Ohne eine starke Infrastruktur droht Verwirrung, was durch Fehler zu höheren Kosten führen kann.
Wissen
Verfügen Ihre Mitarbeiter über die Fähigkeiten, die sie für ihre Aufgaben benötigen? Audits sollten Einstellungs- und Schulungspraktiken bewerten. Schließlich kann niemand eine Aufgabe erledigen, für die er nie ausgebildet wurde.
Metriken
Welche KPIs verfolgen den Erfolg des Prozesses im Zeitverlauf? Es ist entscheidend, die Ziele des Prozesses und deren Überwachung zu kennen. Eine Diskrepanz zwischen Aufgaben und ihrem eigentlichen Zweck kann dazu führen, dass Ineffizienzen unentdeckt bleiben.
Verantwortlichkeit
Wer ist Ihr Hauptansprechpartner? Es muss eine Person im Team geben, die sicherstellt, dass die Protokolle eingehalten werden und Probleme im Audit effektiv angegangen werden. Das Fehlen dieser Person kann zu Fehlern führen und einen klaren Weg nach vorne verhindern.
Schlüsselelemente eines effektiven Geschäftsprozess-Audits
Ein gründliches Geschäftsprozess-Audit deckt nicht nur Ineffizienzen auf, sondern hebt auch Wachstumspotenziale hervor. Folgende Schlüsselkomponenten kennzeichnen ein erfolgreiches Audit.
- Kollaborative Zusammenarbeit: Die Effektivität eines Audits hängt maßgeblich von der Kooperation zwischen Audit-Teams, Prozesseignern und Teammitgliedern ab. Audit-Teams bringen Expertise in Bewertung und Analyse, während Prozesseigner Kenntnisse über den Ablauf im Tagesgeschäft besitzen. Die Teammitglieder als Ausführende liefern wertvolle Einblicke aus der Praxis. Gemeinsam decken sie das gesamte Spektrum des Unternehmens ab, sodass nichts durch das Raster fällt.
- Einsatz von Tools und Vorlagen: Vorlagen bieten ein strukturiertes Format für die Datenerhebung und sorgen dafür, dass keine Details übersehen werden. Informationssysteme hingegen liefern eine digitale Spur der Transaktionen und Abläufe, wodurch Audits datenbasierter und objektiver werden. Die Integration von Branchenstandards verleiht dem Audit zudem eine zusätzliche Ebene an Glaubwürdigkeit und Relevanz.
- Einfluss von ISO und anderen Managementsystemen: Die International Organization for Standardization (ISO) und vergleichbare Managementsysteme liefern Kriterien und Best Practices für verschiedenste Geschäftsprozesse. Ein Audit, das sich an ISO-Standards orientiert, misst das Unternehmen nicht nur an diesen Best Practices, sondern bereitet es auch auf mögliche externe Audits oder Zertifizierungen vor. Zudem stärkt die Anwendung anerkannter Systeme das Vertrauen der Stakeholder, da sichergestellt ist, dass die Unternehmensabläufe den globalen Standards entsprechen.
Arten von Audits und ihre Bedeutung
Prozessaudits können auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden – jeweils mit verschiedenen Schwerpunkten. Hier sind die gängigsten Typen, wenn es um Geschäftsprozess-Audits geht:
Geschäftsprozessmanagement (BPM)
BPM ist Ihre Panorama-Perspektive auf die Geschäftslandschaft. BPM ist nicht nur hilfreich, um Probleme zu finden, sondern auch um zu erkennen, was funktioniert, die Gründe dafür zu verstehen und Prozesse anhand dieser Erkenntnisse zu verbessern. In dieser Hinsicht ist BPM ein „Big Picture“-Audit.
Geschäftsprozessverbesserung (BPI)
BPI konzentriert sich darauf, die bereits laufenden Prozesse zu verfeinern. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Gesamtleistung zu verbessern. Ob durch besseren Einsatz von Technologie oder durch Reduzierung manueller Tätigkeiten – bei BPI geht es darum, mit weniger mehr zu erreichen.
Geschäftsprozessoptimierung (BPO)
Diese Überprüfung geht ins Detail der Aufgabenausführung in den einzelnen Abteilungen eines Unternehmens. BPO gibt Ihnen eine Lupe an die Hand, um mögliche Effizienzprobleme zu identifizieren. Wenn zum Beispiel eine Abteilung mit einem unverhältnismäßig hohen Arbeitsaufwand belastet ist, können so Ineffizienzen deutlich werden – etwa Mitarbeitende, die mit überflüssigen Aufgaben beschäftigt sind und so dort fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Die 5 Schritte eines erfolgreichen Geschäftsprozess-Audits
Wenn Sie ein erfolgreiches Geschäftsprozess-Audit durchführen möchten, sollten Sie die folgenden fünf Schritte einhalten:
Schritt 1: Ziele definieren
Für ein Geschäftsprozess-Audit gibt es unterschiedliche Zielsetzungen. Zu den wichtigsten gehören:
- Ausrichtung an der Vision und den Zielen des Top-Managements.
- Effektives Risikomanagement.
- Führungskräften fundiertere Daten für Entscheidungen liefern.
- Umfassende Mitarbeiterschulungen ermöglichen.
- Bewertung der Nutzung von IT-Ressourcen.
- Steigerung der Gesamtproduktivität.
Schritt 2: Audit planen
Ein fundierter Plan ist entscheidend, um ein Audit erfolgreich durchzuführen.
Beginnen Sie damit, die wichtigsten Prozesse auszuwählen, die auditiert werden sollen – mit Fokus auf zentrale Unternehmensziele wie Kundenzufriedenheit oder Umsatz. Ein Onlineshop könnte zum Beispiel den Bestellabwicklungsprozess im Blick haben, weil dieser direkt die Kunden betrifft.
Nachdem Ihr Ziel festgelegt ist, beschaffen Sie die nötigen Unterlagen, wie Prozessdarstellungen, Leistungskennzahlen und Standardabläufe. Sie geben Aufschluss über den aktuellen Stand der Prozesse und zeigen mögliche Verbesserungsbereiche auf.
Es ist wichtig, relevante Beteiligte einzubeziehen, die mit den ausgewählten Prozessen vertraut sind. Bereichsleiter verschiedener Teams zu beteiligen, gewährleistet, dass nichts übersehen wird. Beispiel: Bei einem Audit im Einkauf sollten Expertinnen und Experten aus Einkauf, Finanzen und Lagerverwaltung hinzugezogen werden. Definieren Sie klar den Umfang des Audits, setzen Sie realistische Zeitpläne und legen Sie fest, wie Sie Daten erheben möchten – ob durch Umfragen, Beobachtungen oder laufende Auswertungstools.
Schritt 3: Daten sammeln
Die Datenerhebung ist ein zentraler Bestandteil eines Geschäftsprozess-Audits. Überlegen Sie zunächst, welche Informationen Sie benötigen. Das können Kennzahlen, Zeiten, Fehlerquellen oder auch Feedback sein – je nach Audit-Schwerpunkt.
Wenn beispielsweise die Kundenbetreuung im Fokus steht, benötigen Sie Daten über Reaktionszeiten und die Zufriedenheit der Kunden. Ebenso wichtig ist die Datenqualität. Standardisierte Vorlagen helfen, Daten stets auf die gleiche Weise zu erfassen, und die Überprüfung der Daten stellt sicher, dass keine Fehler unterlaufen.
Die gesammelten Daten anschließend sinnvoll, etwa in Tabellen oder spezieller Software, zu organisieren, erleichtert die spätere Auswertung erheblich.
Schritt 4: Ergebnisse analysieren
Nach dem Sammeln der Daten ist es Zeit, sie genau zu betrachten. In diesem Schritt analysieren Sie die Informationen, erkennen Muster und decken mögliche Schwachstellen in Ihren Prozessen auf. Suchen Sie nach sich wiederholenden Problemen oder Engpässen. Ein Beispiel wäre eine übermäßige Fehlerhäufigkeit in einem bestimmten Schritt oder dass einzelne Abläufe bei hoher Auslastung zu lange dauern.
Vergleichen Sie Ihre Daten mit verfügbaren Branchenstandards, um die Leistungsfähigkeit Ihrer Prozesse einzuschätzen, und gleichen Sie sie mit Ihren eigenen Zielen ab. Mithilfe statistischer Methoden erhalten Sie weitere Details und entdecken Muster oder Ausreißer. Durch die Überprüfung von Durchlaufzeiten etwa können unerwartete Verzögerungen gefunden werden. Nach der Analyse erkennen Sie, welche Bereiche sich verbessern sollten – priorisieren Sie diese nach Geschäftsauswirkung oder Umsetzbarkeit.
Schritt 5: Ergebnisse präsentieren
Nach Abschluss eines Geschäftsprozess-Audits ist es wichtig, die Ergebnisse und relevanten Informationen mit anderen Führungskräften und dem Team zu teilen. Fassen Sie die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, betonen Sie Probleme und Optimierungsfelder. Weisen Sie auf Engpässe, Fehlerquellen oder andere Schwierigkeiten hin und erklären Sie, wie diese sich auf Kosten, Arbeitsgeschwindigkeit oder Kundenzufriedenheit auswirken.
Nutzen Sie beispielsweise Diagramme, um die Analyse zu veranschaulichen; so lassen sich komplexe Daten leichter nachvollziehen. Geben Sie dann konkrete Empfehlungen zur Problemlösung – geordnet nach Priorität und nach Umsetzbarkeit. Erklären Sie, warum jede Maßnahme notwendig ist und wie sie die Unternehmensziele unterstützt. So ist sichergestellt, dass alle die nächsten Schritte zur Verbesserung nachvollziehen und unterstützen können.
Automatisierung im Business Process Management (BPM) nutzen
Ein BPM-Tool wie Signavio oder Appian bietet Ihnen einen eleganten, automatisierten Ansatz für Audits, die Optimierung von Arbeitsabläufen sowie die effiziente Erledigung von Aufgaben wie Benachrichtigungen und Datenerfassung. Durch die Automatisierung dieser entscheidenden Aufgaben werden Ihre Geschäftsprozesse flüssiger und effizienter. Ohne viel manuellen Aufwand ermöglichen Ihnen diese Tools:
- Erkennen von Prozessen, die erhebliche Ressourcen beanspruchen und damit auf potenzielle Engpässe hinweisen.
- Durchführen umfassender Analysen, um Ineffizienzen aufzudecken, ohne bei Qualität oder Kosten Abstriche zu machen.
- Helfen, Engpässe zu erkennen und signifikante Effizienzsteigerungen vorzuschlagen.
- Bewerten die Leistungsfähigkeit von Service Level Agreements (SLA), analysieren deren Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und liefern Erkenntnisse zu möglichen Verzögerungen.
- Erstellen sofortige Berichte, die Einblicke in die operative Qualität und Verbesserungsbereiche bieten.
Korrekturmaßnahmen ergreifen und neue Prozesse implementieren
Denken Sie daran: All das bringt nichts, wenn Sie nichts daraus machen.
Über das reine Durchführen von Prozess-Audits hinaus müssen Sie sicherstellen, dass klare und entschlossene Maßnahmen ergriffen werden, um auf die gewonnenen Erkenntnisse zu reagieren, dazu gehören unter anderem:
- Automatisierung repetitiver Aufgaben zur Steigerung der Effizienz und zur besseren Nutzung der Mitarbeiterzeit.
- Einsatz von Produktivitäts-Tools sowie die Einführung (oder Abschaffung) regelmäßiger Teammeetings zur Förderung der bereichsübergreifenden Kommunikation.
- Überprüfung und gezielte Zuweisung von Ressourcen, um die Produktivität zu maximieren.
- Festlegung konsistenter Betriebsabläufe und sorgfältige Dokumentation sämtlicher Prozesse.
- Schließung von Kompetenzlücken durch gezielte Weiterbildungen und die Förderung einer leistungsorientierten Lernkultur.
Die Rolle des CFO bei der Prozessoptimierung
Der CFO hat als Hüter der Zahlen und kritischer Beobachter des Unternehmens nicht nur den Überblick über die Unternehmensleistung, sondern auch die Möglichkeit, gezielt die einzelnen Bereiche unter die Lupe zu nehmen. Wenn Sie diese Gelegenheit aktiv nutzen, beweisen Sie sich noch stärker als strategischer CFO in Ihrem Unternehmen und festigen damit Ihren aktuellen wie zukünftigen Wert.
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