Zwischen der Verwaltung mehrerer Verkaufskanäle, der Sicherstellung von Datensicherheit und dem Bestreben, Kunden langfristig zu binden – ein Unternehmen zu führen, ist alles andere als leicht. Indem du stets über die neuesten POS-Trends informiert bleibst, kannst du dafür sorgen, dass dein Geschäft kundenorientierter ist als dieser andere Laden, der auf deinem Terrain wildert.
Das sind die wichtigsten Entwicklungen im POS-Bereich 2024 – und wer weiß, vielleicht steckt der Schlüssel zum Retail-Erfolg in diesem Jahr genau in dieser Liste:
- Vereinheitlichter Omnichannel-Handel
- Mobile POS (mPOS)
- Flexible Zahlungsmethoden
- POS mit integrierten CRM-Funktionen
- Verbesserungen durch Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen
- Nahtlose Warenbestandsintegration
- Kontaktlose Zahlungen und Self-Service-Kiosks
- Abonnementbasierte POS-Modelle
- Sprachgesteuerte POS-Systeme
- Erlebnisorientierte und immersive POS (AR/VR)
- Nachhaltigkeit bei POS-Lösungen
POS-Trend #1: Vereinheitlichter Omnichannel-Handel
Omnichannel ist ein angesagter Trend im Einzelhandel und zielt darauf ab, ein nahtloses Einkaufserlebnis über verschiedene Kanäle hinweg zu schaffen. Physische Läden, Websites, mobile Apps und soziale Medien – alles wird von Anfang bis Ende miteinander verbunden.
Kund:innen können online einkaufen, im Laden abholen, per Post zurücksenden oder beliebige andere Kanal-Kombinationen bequem nutzen.
Das Ganze funktioniert, indem alle Verkaufskanäle mit deinem zentralen POS-Hub verbunden und synchronisiert werden:
- Vereinheitlichte Produkt- und Lagerbestandsdaten über alle Kanäle hinweg.
- Zentrale Sicht auf Kundendaten und -präferenzen.
- Flexible Zahlungs- und Abholmöglichkeiten (z.B. online kaufen, im Laden abholen)
- Personalisierte Inhalte und Marketing, zugeschnitten auf das Verhalten der Kund:innen
Die Vorteile liegen nicht nur bei den Kund:innen. Vereinheitlichte Commerce-Lösungen stärken auch dein Geschäft durch:
- Effizientere Abläufe im Hintergrund sowie optimiertes Bestandsmanagement.
- Datenbasierte Einblicke in kanalübergreifendes Verhalten und Trends.
- Neue Umsatzpotenziale, indem die Kund:innen überall abgeholt werden.
Anwendbarkeit: Ideal für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen mit unterschiedlichen Angeboten, die ihren Service für Kund:innen verbessern und Prozesse kanalübergreifend vereinfachen wollen.
Beispiel: Nike

Nike ist das perfekte Beispiel dafür, wie integrierter Handel das Einkaufserlebnis auf ein neues Level hebt. Sie verbinden digitale und stationäre Erlebnisse wie Profis.
Ihre Retail-Technologie-Plattform integriert Daten von Nikes Website, Apps, Einzelhandelsgeschäften, Partnerseiten und mehr zu einem einheitlichen Ökosystem. Dadurch kann Nike Funktionen wie folgende anbieten:
- Kunden können die Produktverfügbarkeit in lokalen Geschäften direkt in ihrer App prüfen
- „Online kaufen, im Geschäft abholen“-Optionen für nahtloses Online-zu-Offline-Shopping
- Personalisierte Inhalte, Empfehlungen und Aktionen, die auf das Verhalten jedes Kunden zugeschnitten sind
- Konsistente, sofortige Sichtbarkeit des Lagerbestands über alle Vertriebskanäle hinweg
Doch es geht nicht nur um das Kundenerlebnis. Nikes vereinheitlichte Plattform treibt auch intelligente Lieferketten- und Lagerverwaltung im Hintergrund an. So werden die richtigen Produkte zur richtigen Zeit an die richtigen Orte verteilt.
POS-Trend #2: Mobile POS (mPOS) Systeme
Mobile POS Systeme revolutionieren die Einzelhandelsbranche, indem sie den Kassiervorgang direkt zum Kunden bringen – egal, wo er sich befindet.
Diese Systeme laufen auf Smartphones oder Tablets und ermöglichen Transaktionen überall im Geschäft (oder sogar außerhalb klassischer Einzelhandels-Umgebungen, falls du auf Pop‑up‑Shops stehst). mPOS-Systeme werden eingeführt, weil sie:
- Den Kundenservice verbessern, indem sie Wartezeiten und Warteschlangen reduzieren.
- Flexibilität für Verkäufe auf Events, Pop-ups oder im Freien bieten.
- Verkaufspersonal ermöglichen, Transaktionen direkt auf der Verkaufsfläche abzuschließen, sodass sie Kunden effizienter betreuen und Spontankäufe fördern können.
- Unternehmen erlauben, praktisch überall zu agieren und so Reichweite und Flexibilität zu steigern.
Eignung: Ideal für Unternehmen, die an Messen teilnehmen, auf Wandermärkten unterwegs sind oder mehrere temporäre Standorte haben. Kurz gesagt: Wenn dein Geschäft nicht an die Ladentheke gefesselt ist, ist mPOS dein neuer bester Freund.
Beispiel: Apple Store und sein mPOS-System

Apple ist das Maß aller Dinge, wenn es um mPOS geht. Die Shops sind wie eine Live-Demo dafür, wie mobile Technik das Einkaufserlebnis auf ein neues Level hebt.
Statt langweiliger alter Kassen stehen Apples Mitarbeiter:innen mit iPhones und iPads auf der Fläche. Mit ihren mobilen Geräten als mPOS-Systeme können sie:
- Dich direkt vor Ort abkassieren (kein endloses Anstehen mehr!)
- Lagerbestände in Echtzeit prüfen
- Termine an der Genius Bar vereinbaren
- Im Prinzip alles erledigen, was Kunden brauchen – egal, wo sie sind.
Es ist ein unglaublich reibungsloses und persönliches Erlebnis. Kein Wunder, dass die Apple-Fans regelmäßig wiederkommen!
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POS-Trend #3: Flexible Zahlungsoptionen
Heute erwarten Kunden Bequemlichkeit und Auswahl beim Bezahlen. Du kannst dein POS aufwerten, indem du verschiedene sichere Zahlungsmethoden anbietest und so verschiedene Einkaufsvorlieben und -bedürfnisse ansprichst. Mehrere Zahlungsmöglichkeiten zu bieten:
- Verringert Hürden beim Bezahlvorgang
- Kann den Umsatz steigern, indem die bevorzugten Zahlungsarten der Kunden unterstützt werden
Kunden verlangen nach Komfort und Flexibilität – besonders, wenn es um das Bezahlen ihrer Online-Einkäufe geht. Deshalb haben wir beliebte „Jetzt kaufen, später zahlen“ (BNPL)-Optionen in unsere POS-Systeme integriert. Das ermöglicht es unseren Kunden, ihre Nahrungsergänzungsmittel in mehreren Monatsraten zu begleichen und kommt vor allem jenen entgegen, die ein festes Budget haben.
Mit diesem Service haben wir eine 25 % höhere durchschnittliche Bestellsumme festgestellt. Das zeigt, wie attraktiv es für viele ist, Qualitätsprodukte wie hochwertige Gesundheitsartikel mit flexiblen Zahlungsplänen zu bezahlen.
Zu den angesagtesten Zahlungsoptionen, die du berücksichtigen solltest, gehören unter anderem:
- Kaufen jetzt, zahlen später (BNPL): Kund:innen nehmen ihre Waren sofort mit nach Hause und zahlen über einen bestimmten Zeitraum, zinsfrei.
- Online kaufen, im Geschäft abholen (BOPIS): Kund:innen stöbern und bezahlen online, umgehen dann die Lieferzeit und holen ihre Bestellung im Laden ab. Die Kundschaft bleibt zufrieden; Sie sparen Lieferkosten.
- Digitale Wallets: Bieten eine sichere und schnelle Zahlungsmöglichkeit über Smartphones oder online, unterstützen verschiedene digitale Kanäle und beschleunigen Transaktionen.
- Rechnungsaufteilung: Erleichtert Gruppenzahlungen am Point-of-Sale, sodass mehrere Kund:innen die Kosten gemeinsam tragen können.
- Kassensysteme mit Ratenzahlungsoptionen: Bieten strukturierte Zahlungspläne direkt am POS, sodass Kund:innen ihre Einkäufe in Raten begleichen können und teure Produkte zugänglicher werden. Das funktioniert im Grunde genauso wie BNPL, aber in diesem Fall übernehmen Sie den Zahlungsplan anstelle eines Drittanbieters.
Anwendbarkeit: Flexible Zahlungsoptionen sind für stationäre und Online-Unternehmen gleichermaßen vorteilhaft. Besonders geeignet für Einzelhandelsunternehmen, die Konversionsraten steigern, Warenkorbabbrüche reduzieren und die Kundentreue stärken möchten, indem sie ein nahtloses und flexibles Checkout-Erlebnis anbieten.
Beispiel: Macy’s

Neulich habe ich Ocean’s Eleven gesehen – das hat mich an Macy’s erinnert (danke dafür, Carl Reiner) – und siehe da, sie sind technikaffin, was POS-Systeme angeht. Ihre Kassensysteme, ob im Laden oder online, bieten eine tolle Mischung verschiedener Zahlungsarten wie:
- Jetzt kaufen, später bezahlen mit Klarna oder PayPal Credit
- Digitale Wallets (Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay usw.)
- Kontaktloses Bezahlen per Karte oder mobiler Geldbörse
- Traditionelle Kartenzahlung und Barzahlung
- Online kaufen, Abholung im Geschäft
Diese Vielfalt ermöglicht es Macy’s, Kundenpräferenzen bezüglich Zahlungsmöglichkeiten über alle Kanäle hinweg zu erfüllen. Das ist ein wesentlicher Grund, warum ihr Omnichannel-Erlebnis so reibungslos und kundenfreundlich bleibt.
POS-Trend Nr. 4: POS mit integrierten CRM-Funktionen
POS + CRM = praktische Kombination, mit der Sie Kundendaten, Interaktionen und Marketingmaßnahmen direkt aus Ihrem Kassensystem heraus steuern können.
- Sie bekommen eine vollständige Übersicht über Ihre Kund:innen an einem Ort – Kaufhistorie, Präferenzen, Kontaktdaten u. v. m.
- Sie können diese wertvollen Einblicke nutzen, um personalisierten Service und gezielte Aktionen anzubieten.
- Die Integration der Kundenverwaltung in den POS-Workflow spart Zeit und steigert die Effizienz.
Keine fragmentierten Systeme mehr für Verkaufsdaten und Kundeneinblicke. POS + CRM schafft ein zentrales Steuerzentrum, um Ihre Zielgruppe besser zu verstehen und gezielt anzusprechen.
Das Ergebnis? Sie stärken Kundenbeziehungen, fördern die Loyalität und steigern letztlich Ihren Umsatz.
Anwendbarkeit: Besonders nützlich für Einzelhandel und Gastgewerbe, deren Geschäftsmodell auf Stammkunden und personalisiertem Service basiert.
Beispiel: Sephora

Die Beauty-Expert:innen bei Sephora sind wahre Meister des integrierten POS+CRM-Konzepts. So nutzen sie es:
- Detaillierte Kundenprofile, die mit ihrem POS verknüpft sind: Kaufhistorie, Präferenzen, Loyalitätsdaten und vieles mehr
- Mitarbeitende können frühere Käufe, Lieblingsmarken und personalisierte Empfehlungen der Kundschaft direkt einsehen
- Sephora segmentiert Kund:innen anhand der CRM-Daten für gezielte E-Mail-Kampagnen, Promotionen und individuelle Ansprache
- Die Daten aus dem Treueprogramm sind integriert, sodass maßgeschneiderte Prämien und spezielle Angebote möglich sind
Dieses umfassende Kundenbild macht es Sephora möglich, Beziehungen zu vertiefen und Premium-Erlebnisse maßgeschneidert zu gestalten.
POS-Trend Nr. 5: KI- und Machine-Learning-Verbesserungen
KI und maschinelles Lernen sind nicht nur dafür da, unheimliche, unheimliche Valley-‘Borgs’ zu erschaffen; sie bringen auch einige brillante Fortschritte in moderne Kassensysteme.
Eine PwC-Umfrage zeigt, dass 44 Prozent der Verbraucher daran interessiert waren, mit Chatbots zu sprechen, um produktbezogene Informationen zu erhalten, bevor sie einen Kauf tätigen. Solche Systeme werden am häufigsten eingesetzt in:
- KI-gesteuerter Kundenservice: Konversationelle KI-Chatbots und virtuelle Assistenten bearbeiten Kundenanfragen in Echtzeit, bieten sofortige Unterstützung und entlasten das menschliche Personal bei komplexeren Anliegen.
- KI-gesteuerte Analysen: Algorithmen des maschinellen Lernens analysieren große Datensätze und liefern Einblicke in das Kundenverhalten, Verkaufstrends und den Lagerbedarf. Das ermöglicht Unternehmen, fundierte Entscheidungen zu treffen, den Lagerbestand zu optimieren und Marketingstrategien anzupassen.
- Personalisierung im großen Maßstab: KI-Technologien analysieren Kundendaten und Vorlieben, um hochgradig personalisierte Einkaufserlebnisse zu bieten – von maßgeschneiderten Produktempfehlungen bis zu individuellen Werbeaktionen.
- Operative Automatisierung: Ihre Roboterhelfer automatisieren Routinetätigkeiten wie Transaktionsabwicklung, Bestandsanpassungen und Berichterstattung, steigern so die betriebliche Effizienz und reduzieren Fehler. Außerdem fordern sie keine Snackpausen ein.
- Betrugserkennung: KI und ML erhöhen die Sicherheit, indem sie betrügerische Aktivitäten in Echtzeit erkennen und darauf reagieren. So werden sowohl das Unternehmen als auch die Kundschaft geschützt.
- Dynamische Preisgestaltung und Rabattstrategien durch maschinelles Lernen
Es geht darum, Technologie intelligent einzusetzen und nicht härter, sondern schlauer zu arbeiten. KI/ML-Verbesserungen ermöglichen Unternehmen, große Datenmengen zu nutzen, intelligent zu automatisieren und außergewöhnlich individuelle Erlebnisse zu schaffen.
Anwendbarkeit: Ideal für Einzelhandel, E-Commerce, Gastronomie und alle anderen Branchen, in denen die Verbesserung der Kundenerfahrung und der betrieblichen Effizienz im Vordergrund steht.
Beispiel: Starbucks

Die Kaffee-Riesen von Starbucks setzen einige beeindruckende KI/ML-Verbesserungen in ihren Kassensystemen um:
- Deren „Deep Brew AI“-Plattform ist ein echtes Kraftpaket, das alles von Marketing über Personaleinsatz bis zum Bestandsmanagement optimiert
- Die Starbucks-App nutzt KI, um personalisierte Essens- und Getränkevorschläge auf Basis Ihrer Vorlieben und Muster zu präsentieren
- KI-Algorithmen untersuchen Verkaufsdaten, um Personalbedarf vorherzusagen und beliebte Artikel auf Lager zu halten – für maximale Effizienz
POS-Trend #6: Nahtlose Lagerintegration
Bestandsmanagement ist das Rückgrat jedes Handelsunternehmens. Eine nahtlose Integration Ihrer Lagerdaten mit dem Kassensystem ist unumgänglich. Warum, fragen Sie?
- Erhalten Sie genaue, aktuelle Bestände und Niedrigbestandswarnungen direkt aus dem Kassensystem.
- Automatisieren Sie Bestellungen und Wareneingänge.
- Ermöglichen Sie Kunden, die Verfügbarkeit online/im Geschäft zu prüfen sowie online zu kaufen oder im Laden abzuholen.
- Rufen Sie schnell Produktdetails, Varianten und Lagerzahlen an der Kasse ab.
Keine separaten Lagersysteme mehr, die zu Ausverkäufen, Überverkäufen oder unangenehmen Engpässen führen. Mit dieser nahtlosen Verbindung wird effizienter gearbeitet und die Kundenzufriedenheit gesteigert.
Das Ergebnis? Geringere Betriebskosten, weniger Kopfschmerzen und letztlich mehr Umsatz, da Sie die Produktverfügbarkeit maximieren. Die Verkäufe von Kopfschmerztabletten werden sich nie davon erholen.
Anwendbarkeit: Besonders wertvoll für Einzelhändler, E-Commerce-Plattformen und jedes Unternehmen mit mehreren Verkaufsstellen (sowohl physisch als auch online), damit sie die Kundennachfrage ohne Unterbrechung bedienen können.
Beispiel: Shopify POS

Eine Plattform, die diesen Trend zur nahtlosen Inventarintegration perfekt umsetzt, ist Shopify. Die POS-Lösung synchronisiert die Bestandsmengen automatisch zwischen Ihrem Online-Shop, stationären Ladengeschäften und allen sonstigen Vertriebskanälen.
Nehmen wir an, ein Kunde kauft ein Produkt auf Ihrer Website — das POS-System zieht es sofort von Ihrem verfügbaren Warenbestand ab, sodass Sie nicht mehr verkaufen können, als Sie tatsächlich auf Lager haben. Das Gleiche gilt, wenn Sie einen Artikel im Laden verkaufen.
Die mobile POS-App von Shopify ermöglicht es Ihren Mitarbeitern zudem, Bestandsdetails schnell einzusehen, Produkte zwischen Standorten zu transferieren, Bestellungen aufzugeben und mehr — alles bequem von der Handfläche aus.
POS-Trend #7: Kontaktlose Zahlungen & Self-Service-Kioske
Kontaktlose Zahlungsmethoden und Self-Service-Kioske revolutionieren den Komfort und die Sicherheit für Ihre Kundschaft.
Diese praktischen POS-Erweiterungen ermöglichen es Kunden, mit nur einem Wisch ihres Smartphones dank NFC (Near Field Communication) oder einem Kartentipp blitzschnell zu bezahlen — ganz ohne physischen Kontakt! Das ist eine zauberhafte Kombination aus Schnelligkeit und Hygiene, die Warteschlangen verkürzt und die Menschen zum Lächeln bringt.
Aber das ist noch nicht alles! Self-Service-Kioske versetzen Kund:innen zudem in die Lage, die Kassenschlange komplett zu überspringen. Mit wenigen Klicks können sie stöbern, bestellen und bezahlen – ganz ohne fremde Hilfe. Das entlastet auch Ihr Lohnbudget.
Für Unternehmen bedeutet die Kombination aus kontaktloser Technik und Self-Service:
- Kürzere Schlangen und schnellere Bezahlvorgänge.
- Höhere Umsätze durch Spontankäufe.
- Niedrigere Personalkosten.
- Glücklichere Kundschaft durch nahtlosen, persönlichen Service.
Anwendbarkeit: Keine Sorge, Kioske sind längst nicht mehr nur im Einzelhandel und in der Gastronomie verbreitet! Sie finden ihren Platz überall – an Flughäfen, in Hotels oder bei Unterhaltungsangeboten. Überall dort, wo Kunden Schnelligkeit und Komfort fordern, ist diese Technologie gefragt.
Beispiel: McDonald's

Die goldenen Bögen gehen bei der Einführung von kontaktlosen und Self-Service POS-Lösungen voran. McDonald's arbeitet intensiv daran, das Kundenerlebnis zu modernisieren – unter anderem mit:
- Integration von kontaktlosen Zahlungsmethoden an Kiosken, Drive-Thrus und Theken mithilfe von Lösungen wie Apple Pay und kontaktlosen Kreditkarten.
- Mobile Order & Pay in der McDonald's-App, mit der Kunden die Speisekarte durchsuchen, Bestellungen anpassen und kontaktlos für Abholung oder Lieferung bezahlen können.
- Self-Service-Kiosken im Restaurant, die es ermöglichen, das komplette Menü ungestört zu durchstöbern, zu bestellen und selbstständig zu bezahlen.
- Kioske und mobile Bestellungen werden sogar für McCafé Bestellungen eingesetzt, damit der morgendliche Kaffee noch schneller erhältlich ist!
POS-Trend #8: Abonnementbasierte POS-Modelle
Statt eine große Einmalzahlung für den Kauf eines klassischen POS-Systems zu leisten, entscheiden sich immer mehr Unternehmen für abonnementbasierte Modelle. Dieser "POS as a Service"-Ansatz bietet einige clevere Vorteile:
- Niedrigere Einstiegskosten durch monatliche/jährliche Gebühren.
- Cloud-basierter Betrieb, sodass das System immer aktuell ist.
- Skalierbare Lösungen, die mit dem Unternehmen mitwachsen.
- Zugang zu neuen Features und Integrationen, sobald diese verfügbar sind.
Es ist, als hätten Sie ein POS-System, das sich ständig an Ihre Anforderungen anpasst und nicht mit der Zeit altert. Das flexible Abrechnungsmodell zum Mitwachsen ist besonders für kleine Unternehmen mit knappen Budgets attraktiv.
Ein weiterer Trend, den wir nutzen, ist die Integration von Abonnementdiensten in unsere POS-Systeme. Dieses Abonnement liefert den Kunden ihre Supplements in regelmäßigen Abständen, sodass ihnen ihre gesundheitlichen Produkte nie ausgehen.
Wir haben festgestellt, dass sich die Kundenbindungsraten um 10% erhöht haben, seit wir einen solchen Service testweise eingeführt haben.
Viele Anbieter von POS-Abonnements bieten:
- Schulung und Unterstützung bei der Einarbeitung
- 24/7-Kundensupport und automatische Software-Updates
- Option, POS-Hardware in die Abonnementkosten einzubinden
Es ist eine unkomplizierte Möglichkeit, den Einzelhandel und das Kundenerlebnis zu modernisieren, ohne das Budget zu sprengen. Kein Wunder, dass dieses Modell immer beliebter wird!
Anwendbarkeit: Geeignet für kleine bis mittelgroße Unternehmen, die eine flexible, skalierbare Lösung ohne hohe Anfangsinvestitionen benötigen.
Beispiel: Toast

Toast revolutioniert die Gastronomiebranche mit seiner Abonnementlösung für POS, die speziell für die Gastronomie entwickelt wurde. Restaurants erhalten Zugang zu:
- Toast POS-Software für Bestellmanagement und Menüanpassungen.
- Freie Hardwarewahl, einschließlich Terminals und Handheld-Geräten, oder Nutzung eigener Endgeräte.
- Transparente Zahlungsabwicklung.
- Laufende Software-Updates und neue Funktionen.
- Rund-um-die-Uhr-Support und Schulungsangebote.
Dieses Abonnementmodell ermöglicht es kleineren Unternehmen, sich fortschrittliche POS-Funktionen zu erschwinglichen Preisen zu sichern und Leistungen je nach Bedarf flexibel zu erweitern – ein echtes Pay-as-you-grow-Prinzip!
POS-Trend #9: Sprachgesteuerte POS-Systeme
In einer Welt, in der KI-Assistenten wie Siri und Alexa längst Alltag sind, überrascht es nicht, dass Sprachsteuerung nun auch den Kassenbereich erobert.
Mit sprachgesteuerten POS-Systemen können Mitarbeitende Bestellungen aufnehmen, Produktinfos abfragen und Aufgaben freihändig per Sprachbefehl erledigen. Es ist, als hätte jeder Mitarbeitende einen eigenen, digitalen Einzelhandelsassistenten – ohne jemanden tatsächlich dafür anstellen zu müssen.
Diese innovative Funktion steigert die Effizienz und verbessert den Kundenservice:
- Mitarbeiter können unkompliziert multitasken, ohne an einen Bildschirm oder ein Terminal gebunden zu sein.
- Die Produktsuche per Sprache geht deutlich schneller als das manuelle Eintippen.
- Die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung wird verbessert.
- Insgesamt schnellere Kassiervorgänge und Bestellabwicklung.
Anwendbarkeit: Besonders nützlich in schnelllebigen Branchen wie Gastronomie, Cafés, Einzelhandel und Lagerhaltung, wo freihändiges Arbeiten für das Personal von Vorteil ist.
Stellen Sie sich vor, eine Verkaufskraft unterstützt Kunden bei der Auswahl von Kleidung – per Sprachbefehl kann sie Größen, Farben und Preise abfragen, ohne den Kunden verlassen zu müssen. Auch im Food-Service können Bedienungen Bestellungen ans Küchen- oder Barteam weitergeben, während sie weiter mit den Kunden interagieren – das sorgt für einen flüssigeren Ablauf und ein besseres Kundenerlebnis.
Beispiel: Domino's Pizza

Domino's wertet das Pizzabestell-Erlebnis mit „Dom“, dem hauseigenen KI-Assistenten, der mit fortschrittlicher natürlicher Sprachverarbeitung (NLP) arbeitet, weiter auf.
Zentrale Funktionen von Doms sprachgesteuertem POS sind unter anderem:
- Artikel per Sprachangabe (Beläge, Beilagen usw.) zum Warenkorb hinzufügen.
- Bestellungen durch spezielle Anweisungen wie „extra Soße“ anpassen.
- Bestellungen unterwegs freihändig aufgeben, ohne dass jemand am anderen Ende benötigt wird.
- Abfrage von Bestellstatus, Angeboten und Filialinfos per Sprachbefehl.
Dom lernt ständig aus den Interaktionen mit Kunden dazu, um die Spracherkennung und Genauigkeit kontinuierlich zu verbessern. Über die Domino’s-App oder Smart Speaker wie Amazon Alexa können Kunden ihre Lieblingspizzen jederzeit und nahezu überall problemlos nachbestellen.
POS-Trend #10: Erlebbare und immersive POS-Erfahrungen (AR/VR)
Retail-Therapie erlebt ein echtes Upgrade dank erlebnisorientierter POS-Lösungen, die die Grenzen zwischen Digitalem und Physischem verschwimmen lassen. Hier entstehen überraschend mitreißende Erfahrungen, die Emotionen und Sinne ansprechen.
Der Zauber geschieht, wenn Unternehmen innovative Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) direkt in ihre Point-of-Sale-Ökosysteme integrieren. Diese immersiven Möglichkeiten erlauben es Marken, bei der Kundenbindung kreativer zu sein als je zuvor:
- Virtuelles Anprobieren: Kund:innen können Make-up, Accessoires und Kleidung virtuell ausprobieren.
- Immersive Erlebnisse: AR-Einblendungen liefern Produktinfos, Bewertungen und Animationen.
- Realitätsnahe Visualisierungen: Sehen Sie, wie Möbel und Dekorationsartikel in Ihrem tatsächlichen Raum aussehen, bevor Sie kaufen.
- Digitale Showrooms: Durchstöbern Sie umfangreiche digitale Kataloge schnell per AR.
Es geht darum, unvergessliche, multisensorische Erlebnisse zu schaffen, die Kund:innen begeistern und ihre Emotionen ansprechen. Ob Nostalgie, Aufregung oder Fernweh – die Möglichkeiten, aufzufallen, sind grenzenlos.
Doch es bleibt nicht beim Traum: Unternehmen verzeichnen bedeutende Vorteile wie:
- Höhere Konversionsraten durch erlebnisorientiertes Einkaufen.
- Weniger Produktrückgaben, da Kund:innen Artikel im Voraus prüfen können.
- Stärkere Markenbindung und Wiedererkennung durch fesselnde Geschichten.
- Weniger verärgerte Kund:innen nach der Parkplatzsuche im Einkaufszentrum.
Beispiel: Sephora Virtual Artist

Ich weiß, ich weiß, schon wieder Sephora. Aber schauen Sie, mein:e Partner:in schwärmt einfach für sie, okay?
Mit der Sephora-App oder in stationären Beauty-Workshops können Kund:innen mithilfe von Augmented Reality verschiedene Make-up-Looks in Echtzeit virtuell "anprobieren". Die KI und AR kartieren und applizieren die verschiedenen Lippen-, Augen- und Gesichtsfarben präzise auf das Live-Bild.
Doch es wird noch besser – der virtuelle Artist von Sephora bietet:
- Individuelle Produktempfehlungen passend zu Ihrem Look.
- Interaktive Make-up-Tutorials, inszeniert mithilfe von AR.
- Virtuelle Anprobe auch für falsche Wimpern, Haarfarben und Accessoires.
- Teilbare Make-up-Looks, die Sie mit Freund:innen teilen können.
Dies sorgt für ein unglaublich fesselndes Erlebnis, bei dem Kund:innen in einer ultrarealistischen virtuellen Umgebung unendlich viele Beauty-Möglichkeiten entdecken können – noch bevor sie ein Produkt in die Hand nehmen.
POS-Trend #11: Nachhaltigkeit bei POS-Lösungen
Eine aktuelle PwC-Umfrage zeigt, dass 80 % der Verbraucher:innen bereit sind, 5 % mehr für nachhaltig produzierte Waren zu zahlen. Mit wachsendem Umweltbewusstsein setzen Unternehmen auf nachhaltige POS-Lösungen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Warum ist das wichtig?
- Weniger Elektroschrott und geringerer Plastikverbrauch.
- Niedrigerer Energieverbrauch und geringere Emissionen.
- Entspricht der Kundennachfrage nach nachhaltigem Handeln.
- Kostensenkung durch effizienteren Betrieb.
Wichtige Beispiele, wie POS-Anbieter beim grünen Trend mitgehen:
- Terminals und Peripheriegeräte aus Recycling-Materialien.
- Energieeffiziente Hardware mit EPEAT/Energy-Star-Zertifizierung.
- Cloudbasierte Software, die lokale Hardware überflüssig macht.
- Integration mit umweltfreundlichen Lieferketten.
- Datenanalysen zur optimalen Lagerhaltung und Müllvermeidung.
Kund:innen können mit gutem Gewissen einkaufen, weil ihre Käufe die Umwelt unterstützen. Mitarbeitende sind stolz, Teil eines ökologisch verantwortlichen Unternehmens zu sein.
Während das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, ist die Investition in nachhaltige POS-Lösungen eine clevere Möglichkeit für Händler:innen, den Worten auch Taten folgen zu lassen und den Wandel aktiv mitzugestalten – so, wie es Kund:innen und Regulierungsbehörden erwarten.
Beispiel: IKEA

IKEA hat nachhaltige Praktiken in ihre Kassensysteme integriert, indem sie mobile Zahlungen und papierlose Transaktionen unterstützt (einer der Vorteile von mobilen Zahlungs-Apps besteht darin, dass sie das ebenfalls ermöglichen). Sie setzen umweltfreundliche POS-Produkte ein und entwickeln sogenannte „Fulfillment Rails“ für umweltfreundlichere Lösungen im Geschäft. Ihre OVIZ-Produktreihe maximiert die Energieeffizienz und verdeutlicht, dass nachhaltige POS-Lösungen sowohl für Händler, Kunden als auch die Umwelt Vorteile bringen. IKEA macht es leicht, beim Bezahlen ökologisch zu handeln – selbst an der Kasse.
Die 10 besten POS-Optionen auf dem Markt
Mein Team und ich legen großen Wert darauf, immer die neuesten Systeme und Anbieter zu kennen, damit Betreiber wie Sie schneller die besten Tools finden. Hier sind unsere 10 Favoriten im POS-Bereich:
Klicks auf die untenstehenden Links können eine Provision einbringen, die unsere unabhängige Prüfung und Bewertung von Software und Dienstleistungen unterstützt. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir transparent bleiben.
Machen Sie Ihr Geschäft zukunftssicher mit innovativen POS-Trends
Nein, klar, Sie müssen Ihr Unternehmen nicht unbedingt weiterentwickeln. Sie können es auch einfach mit der Zeit zerfallen lassen. :)
Stellen Sie sich Ihr Unternehmen wie ein Auto vor. Damit es weiterhin reibungslos läuft, müssen Sie Teile erneuern und stets auf die Wartung achten – sprich, auf die Vorschriften hören. Aber wenn Sie wollen, dass es schneller, geschmeidiger und effizienter läuft… Dann müssen Sie in neue Teile investieren.
Von der Kombination aus Online- und stationärem Verkauf bis zum Einsatz von KI für intelligente Entscheidungen können diese POS-Tools Ihre Arbeitsweise transformieren. Sehen Sie sich Ihr aktuelles System an und überlegen Sie, wo Sie neue Funktionen ergänzen können.
Ob mehr Sicherheit durch Blockchain oder bequemes Bezahlen per kontaktloser Option – diese Trends verschaffen Ihrem Unternehmen den entscheidenden Vorteil.
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