Skip to main content

Operative Finanztrends verändern aktuell die Art und Weise, wie Unternehmen mit Geld umgehen. Automatisierung, intelligente Integrationen und benutzerorientierte Funktionen entwickeln sich schnell vom „Nice-to-have“ zum „Must-have“ in der gesamten Branche.

Wer vorne mitspielen will, muss wissen, wohin sich der Markt entwickelt. Ich habe über 22 aktuelle Produkt-Updates, Neueinführungen und Ankündigungen aus dem Bereich der operativen Finanztools analysiert, um einen echten Einblick in die Marktrichtung zu gewinnen – und zwar auf Basis der tatsächlich implementierten Features, nicht nur auf Grundlage dessen, was in Pitch Decks oder Nachrichtenmedien gehypt wird.

Hier sind die vier Trends, die sich 2025 bislang aus den Produktveröffentlichungen abzeichnen. Sie zeigen, auf welche Funktionen Anbieter aktuell den Fokus legen – so können Sie prüfen, ob Ihre Tools noch mithalten oder ob es Zeit wird, neue Lösungen zu evaluieren.

Sie möchten mehr vom The CFO Club?

Erstellen Sie ein kostenloses Konto, um diesen Beitrag zu Ende zu lesen und einer Community moderner CFOs und Finanzverantwortlicher beizutreten, die auf erprobte Methoden, Tools und Erkenntnisse zugreifen, um sich in der KI-gesteuerten Finanzwelt zurechtzufinden.

Name*
This field is hidden when viewing the form
This field is hidden when viewing the form
This field is hidden when viewing the form
By submitting this form, you agree to receive our newsletter, and occasional emails related to The CFO Club. You can unsubscribe at any time. For more details, please review our Privacy Policy.

Treten Sie Nordamerikas innovativster Gemeinschaft von Tech-CFOs bei.

Name*
This field is hidden when viewing the form
This field is hidden when viewing the form
This field is hidden when viewing the form
By submitting this form, you agree to receive our newsletter, and occasional emails related to The CFO Club. You can unsubscribe at any time. For more details, please review our Privacy Policy.

#1 KI übernimmt das Ausgabenmanagement und die Richtlinieneinhaltung

Was dahinter steckt:

Anbieter von Finanzsoftware integrieren Künstliche Intelligenz, um die Bearbeitung von Spesen, die Einhaltung von Richtlinien und finanzielle Entscheidungen zu automatisieren. So wird dank intelligenter Automatisierung manueller Aufwand stark reduziert.

Warum ist das wichtig:

Wer im Finanz- oder operativen Bereich arbeitet, weiß, wie mühsam manuelle Spesenerfassung ist. KI, die Spesen automatisch kategorisiert, Firmenrichtlinien durchsetzt und Belegdaten extrahiert, spart Stunden, senkt Fehlerquoten und beschleunigt Genehmigungen – damit bleibt mehr Zeit für Strategie statt Datenpflege.

Detaillierte Beispiele:

  • Fyle (Juni/Aug 2025): Einführung von Echtzeit-Export und KI-gestütztem Copilot-Assistenten für das Spesenmanagement. 
  • Procurify (Juni 2025): Erweiterte Spend Insights-Berechtigungen auf beliebige Nutzerrollen mit konfigurierbarem Dashboard-Zugriff.
  • Ramp (Juli 2025): Stellte Policy Agents vor, die von Ramp Intelligence angetrieben werden und Ausgaben in Echtzeit anhand von Unternehmensrichtlinien prüfen – trainiert auf Millionen von Transaktionen. 
  • Paylocity (Juli 2025): Führte KI-gestützte Touchless Workflows in der Produktfamilie Finance ein.
  • Precoro (Aug 2025): Precoro erweiterte KI-Funktionen um mobile Spesenübermittlung mit KI-gestützter OCR, die Belegfelder automatisch extrahiert und ausfüllt
  • Spendflo (Sept 2025): Brachte  Analyst Agent auf den Markt – eine KI-Lösung für das Management von SaaS-Lizenzen und Ausgaben. 
Screenshot of Spenflo's Analyst agent
Der Analyst Agent von Spendflo unterstützt Einkaufsteams bei der Verwaltung von Lizenzbudgets durch KI-gestützte Einblicke und Benchmarks.

Mein Fazit:

Ich gehe davon aus, dass automatische Kategorisierung und KI-basierte Freigaben, die beinahe ganz ohne manuelle Kontrolle auskommen, noch zunehmen werden. Wer seine Prozesse nicht zumindest teilweise automatisiert, wird sehr schnell ins Hintertreffen geraten.

#2 Zwei-Wege-Datensynchronisation ist endlich verfügbar

Was dahinter steckt:

Finanzplattformen erweitern ihre Integrationen um Zwei-Wege-Synchronisation, Echtzeitdatenflüsse und ERP-Anbindung, um doppelte Dateneingaben zu eliminieren.

Warum ist das wichtig:

Wenn Systeme nicht synchronisiert sind, verzögern sich Berichte und Abstimmungen ziehen sich in die Länge. Zwei-Wege-Integrationen in Echtzeit bedeuten weniger manuelle Exporte, weniger Fehler und bessere Entscheidungszeitpunkte.

Detaillierte Beispiele: 

Screenshot of Ramp's 2-way vendor syncing system
Durch Ramp’s Einführung der bidirektionalen Lieferantensynchronisierung gibt es Aktualisierungen in Echtzeit und weniger Fehler.

Meine Meinung:

Ich würde auf noch mehr „headless“ Finanz-Workflows achten, bei denen Ihr Ausgabensystem, Ihre Kreditorenbuchhaltung und Ihr ERP in Echtzeit miteinander kommunizieren, sodass Sie nie wieder Synchronisierungsfehler haben. Wenn Sie 2025 noch Daten von Hand übertragen, machen Sie etwas falsch. 

#3 Rechnungsmanagement wandert in Lieferantenportale

Was es ist:

Finanzplattformen ergänzen Lieferantenportale, automatisierte Freigaben und optimierte Zahlungsprozesse für Rechnungen.

Warum das wichtig ist:

Lieferanten­zahlungen sind oft unübersichtlich und langsam. Self-Service-Portale und Automatisierung reduzieren den Abstimmungsaufwand, verringern Fehler und beschleunigen die Kreditorenprozesse (AP).

Relevante Datenpunkte: 

Screenshot of Procurify's dashboard allowing payments through bank account
Mit Procurify können Sie jetzt Lieferanten direkt über Ihr Bankkonto bezahlen.

Meine Meinung:

Wenn Sie immer noch PDF-Rechnungen per E-Mail an Lieferanten schicken, wirken Sie bald altmodisch. Ich wette, dass 2026 Self-Service-Portale zur Pflicht werden. Das bedeutet weniger Verwaltungsaufwand für Sie und weniger „verlorene“ Rechnungen, die den Kreditorenlauf stören. Clevere Unternehmen wechseln schnell zu automatisierter Kreditorenbuchhaltung.

#4 Finanztools werden mobil und zum Self-Service

Was es ist: 

Plattformen investieren in mobile-optimierte Erfahrungen und Self-Service-Funktionen, mit denen Nutzer Ausgaben, Zahlungen und Finanzaufgaben unterwegs verwalten können.

Warum das wichtig ist:

Remote-Arbeiten und verteilte Teams benötigen jederzeit und überall Zugriff auf Finanztools. Mobile und Self-Service-Optionen ermöglichen es, Ausgaben einzureichen, Rechnungen zu genehmigen und Zahlungen von unterwegs durchzuführen – das hält die Finanzprozesse am Laufen.

Relevante Datenpunkte: 

  • Ramp (Juni 2025): Im Vendor Portal wurde die Unterstützung für internationale Lieferanten hinzugefügt, um SWIFT/IBAN-Daten direkt zu verwalten.
  • Precoro (Juni 2025): Die KI-basierte Belegerfassung wurde auf die mobile Ausgabeneinreichung mit fotobasierter Verarbeitung erweitert. 
  • Deel (Juli 2025): Ein neuer Rechnungs-Hub wurde eingeführt, in dem Mitarbeitende Abrechnungen prüfen, online bezahlen und Zahlungsnachweise hochladen können. 
  • MoonClerk (Aug. 2025): Funktion für URL-Parameter eingeführt, mit der benutzerdefinierte Felder beim Checkout vorausgefüllt werden können, um Zahlungen zu vereinfachen. 
Screenshot of Deel's Invoices Hub
Deels neuer Rechnungs-Hub gibt Mitarbeitenden die Möglichkeit, Abrechnungen selbst zu prüfen und Zahlungsnachweise hochzuladen – ganz ohne die Finanzabteilung.

Meine Meinung:

Ich würde besonders auf „One-Tap“-Funktionen achten (z.B. Ein-Klick-Erstattung, Ein-Klick-Rechnungsfreigabe), vor allem mobil. Finanztools, die nur am Desktop funktionieren, werden bald aussterben. Je mehr Selbstbedienung, desto effizienter arbeitet das Team.

Zukunftsausblick für die operative Finanzverwaltung 

Der gemeinsame Nenner dieser Neuerungen ist der unaufhörliche Drang nach Geschwindigkeit, Automatisierung und reibungslosen Abläufen. Anbieter setzen verstärkt auf KI-gestützte Freigaben, Echtzeit-Integrationen, globale Kartenprogramme, Massenverarbeitungen und mobile Lösungen.

Nach meinen Beobachtungen entwickeln sich Plattformen für operative Finanzen zu wirklich selbstlaufenden Systemen: Finanzverwaltung, die im Hintergrund abläuft, damit sich Teams auf höherwertige Analysen konzentrieren können. Das größte Risiko besteht jetzt darin, an alten manuellen Prozessen festzuhalten. Die Plattformen, die echte Automatisierungs- und Integrationsverbesserungen konsequent umsetzen, werden 2026 das Tempo vorgeben.

Wie geht es weiter?

Wenn Sie mehr über die besten Tools für operative Finanzen erfahren oder einen Wechsel in Erwägung ziehen möchten, kontaktieren Sie einen SoftwareSelect-Berater für eine kostenlose Beratung. Sie füllen ein Formular aus und führen ein kurzes Gespräch, bei dem Ihre spezifischen Anforderungen geklärt werden. Anschließend erhalten Sie eine Auswahlliste passender Software. Sogar beim gesamten Kaufprozess bis hin zu Preisverhandlungen werden Sie unterstützt.

Phil Gray

Philip Gray ist COO von Black and White Zebra, einem Unternehmen für digitales Publishing und Technologie. Mit über 10 Jahren Erfahrung in Führungspositionen und im operativen Geschäft in Branchen wie Biotechnologie, Gesundheitswesen, Logistik und SaaS bringt er einen breit gefächerten Erfahrungsschatz mit, der ihm erlaubt, das große Ganze im Blick zu behalten. In mehreren Positionen als faktischer CFO gewann Philip direkte Einblicke in die Kunst der Finanzplanung, Strategieentwicklung und deren Umsetzung.



















Ein Allrounder mit Einblick in zahlreiche Abteilungen, setzt er sich für zentrale Datenverwaltung, ganzheitliche Planung und Prozessautomatisierung ein. Als überzeugter Verfechter moderner Schlagworte entdeckt man ihn häufig beim "Double-Click", "Drill-Down" und strukturierenden Analysieren unterschiedlichster Themen.



















Möchten Sie in eine Listicle aufgenommen werden? Hier erfahren Sie mehr.