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Key Takeaways

Größere Kontrolle über Daten und Systeme: On-Premise-ERP bietet Kontrolle über Daten, Benutzerzugriffe, Backups und Systemleistung, was stärkere Aufsicht und interne Steuerung unterstützt.

Stärkere Compliance und Audit-Bereitschaft: Mit lokaler Datenspeicherung, anpassbaren Audit-Trails und maßgeschneiderten Berichten hilft On-Premise-ERP, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und sich effizient auf Audits vorzubereiten.

Vorhersehbare Leistung und Verfügbarkeit: Da das System auf Ihrer eigenen Infrastruktur läuft, können Sie Betriebszeit, Wartung und Wiederherstellungsprozesse steuern, was Störungen reduziert und die Zuverlässigkeit erhöht.

Bessere Anpassbarkeit und Flexibilität: On-Premise-ERP erleichtert die Anpassung von Workflows, Berichten, Dashboards und Integrationen an geschäftliche Anforderungen, einschließlich Altsystemen und spezialisierten Tools.

Langfristige Kosten- und Betriebs­vorteile: Auch wenn die Anfangsinvestitionen hoch sind, kann On-Premise-ERP langfristige Kosten senken, Verhandlungsvorteile bieten und das Finanzmanagement durch Berichte und Kontrolle unterstützen.

Die wichtigsten Vorteile von On-Premise-ERP sind eine bessere Kontrolle über Finanzdaten und die Einhaltung von Vorschriften. Wenn Sie für das Finanzreporting, das Risikomanagement oder die Systemüberwachung verantwortlich sind, wissen Sie, wie wichtig es ist, Daten zu schützen und Prozesse vorhersehbar zu gestalten. On-Premise-ERP gibt Ihnen direkte Kontrolle, Berichterstattung und die Möglichkeit, Upgrades zu verwalten, sodass Sie strenge Prüfungs- und Compliance-Anforderungen erfüllen können, ohne auf Flexibilität verzichten zu müssen.

In diesem Artikel finden Sie eine übersichtliche Aufstellung der wichtigsten Vorteile, damit Sie entscheiden können, ob On-Premise-ERP für Ihr Unternehmen geeignet ist.

Was ist On-Premise-ERP?

On-Premise-ERP-Lösungen sind Enterprise-Resource-Planning-Software, die auf den eigenen Servern und der eigenen Hardware Ihres Unternehmens installiert und verwaltet werden. Diese Konfiguration ermöglicht Ihrem Team die vollständige Kontrolle über Datensicherheit und Systemanpassungen. 

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Im Gegensatz zu Cloud-ERP-Systemen verbleiben bei On-Premise-ERP vertrauliche Finanz- und Betriebsdaten innerhalb Ihrer physischen Infrastruktur, um Compliance- und Prüfungsanforderungen zu unterstützen. Finanzteams wählen diesen Ansatz, um mehr Kontrolle und eine vorhersehbare Systemleistung zu erhalten. Allerdings gehen On-Premise-Lösungen meist mit höheren Anfangsinvestitionen und Vorlaufkosten einher.

Die 17 wichtigsten Vorteile von On-Premise-ERP

Hier sind die wichtigsten Vorteile von On-Premise-ERP, die Finanz- und IT-Teams berücksichtigen sollten:

1. Stärkere Kontrolle über Finanzdaten

Mit On-Premise-ERP-Software können Sie Daten, Zugriffsrechte und Backup-Protokolle in Ihrer eigenen Infrastruktur verwalten.

Das bedeutet, Sie bestimmen, wer vertrauliche Finanzdaten ansehen, bearbeiten oder exportieren darf, um unbefugten Zugriff oder Datenlecks zu reduzieren. Sie können Prüfpfade und Genehmigungsabläufe so anpassen, dass sie Ihren internen Kontrollen entsprechen, und damit die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erleichtern.

Nutzen Sie diese Funktionen, um Ihre Datenkontrolle zu stärken:

  • Benutzerdefinierte Zugriffskontrollen: Legen Sie genaue Rechte für Nutzer und Rollen fest.
  • Lokale Datenspeicherung: Bewahren Sie alle Finanzdaten in Ihrer eigenen Umgebung auf.
  • Prüfpfad-Konfiguration: Verfolgen Sie jede Änderung und jeden Zugriff für die Compliance.
  • Automatisierte Backups: Planen Sie Backups nach Ihren Vorgaben, um das Risiko eines Datenverlusts zu minimieren.

Volle Kontrolle über Ihre Finanzdaten hilft Ihnen, auf Prüfungen, Ermittlungen oder interne Überprüfungen zu reagieren – das unterstützt bessere Entscheidungen und ein effektiveres Risikomanagement.

2. Verbesserte Sicherheit bei Compliance-Anforderungen

On-Premise-ERP-Systeme ermöglichen es Ihnen, Systemkonfigurationen und den Umgang mit Daten exakt an branchenspezifische Vorschriften und lokale Gesetze anzupassen. Sie können eigene Aufbewahrungspläne, Verschlüsselungsstandards und Prüfprotokolle einführen, die Ihre Compliance-Anforderungen direkt erfüllen.

So vermeiden Sie teure Strafen und Reputationsverluste durch Nicht-Einhaltung.

Wichtige Wege, wie On-Premise-ERP die Compliance unterstützt:

  • Kontrolle über Datenresidenz: Bewahren Sie sensible Informationen in genehmigten Regionen auf.
  • Richtlinienbasierter Zugriff: Beschränken Sie die Zugriffsrechte gemäß Compliance-Rollen und Verantwortlichkeiten.
  • Automatisierte Berichte: Generieren Sie Compliance-Berichte, die spezifisch auf regulatorische Standards zugeschnitten sind.

Da Sie die Compliance-Prozesse im eigenen Haus steuern, können Sie sich schnell an neue Vorschriften anpassen, Verantwortlichkeit beweisen und das Vertrauen von Prüfern, Stakeholdern und Kunden stärken.

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3. Reduziertes Risiko von Datenpannen

Wenn Sie Ihr ERP-System vor Ort verwalten, kontrollieren Sie Netzwerk-Sicherheit, Firewall-Einstellungen und den physischen Zugang zu Ihren Servern.

Das beschränkt die Angriffsfläche für externe Bedrohungen und Drittanbieter-Schwachstellen, die gezielt Cloud-basierte ERP-Systeme anvisieren. Sie können strenge Authentifizierungsprotokolle durchsetzen, Systemaktivitäten in Echtzeit überwachen und verdächtiges Verhalten sofort isolieren oder beheben.

So helfen On-Premise-ERP-Lösungen, sensible Finanzdaten zu schützen:

  • Physische Sicherheitsmaßnahmen: Zutritt zum Serverraum nur für autorisiertes Personal.
  • Individuelle Netzwerkeinstellungen: Firewalls und Intrusion-Detection konfigurieren.
  • Interne Überwachung: Nutzeraktivitäten verfolgen und Unregelmäßigkeiten sofort melden.
  • Keine gemeinsame IT-Infrastruktur: Risiken aus Multi-Tenant-Cloud-Umgebungen vermeiden.

Ein geringeres Risiko für Datenschutzverletzungen bedeutet weniger Unterbrechungen, weniger Reputationsschäden und geringere Kosten durch Vorfälle oder Bußgelder.

4. Reibungslosere Vorbereitung auf Audits

Direkter Zugriff auf ERP-Daten und Systemprotokolle ermöglicht es Ihnen, die Unterlagen, die Auditoren benötigen, einfach zu sammeln, zu organisieren und vorzulegen.

On-Premise-ERP-Plattformen ermöglichen es Ihnen, Berichtsvorlagen individuell anzupassen, die Sammlung von Nachweisen zu automatisieren und detaillierte Prüfpfade innerhalb Ihrer eigenen Infrastruktur zu pflegen. Dadurch reduziert sich der Zeitaufwand für die Suche nach Unterlagen oder das Abgleichen von Daten aus verschiedenen Quellen.

Wichtige Funktionen, die die Prüfbereitschaft unterstützen, sind unter anderem:

  • Zentralisierte Datenspeicherung: Bewahren Sie alle Finanzunterlagen und Protokolle an einem sicheren Ort auf.
  • Individuell anpassbare Berichte: Erstellen Sie prüfungsfähige Berichte, die auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.
  • Automatisierte Nachweissammlung: Planen Sie regelmäßige Exporte von wichtigen Dokumenten und Protokollen.
  • Detaillierte Änderungsprotokolle: Verfolgen Sie jede Systemaktualisierung, Benutzeraktion und Datenänderung.

Schnellere und besser organisierte Prüfvorbereitung hilft Ihrem Team, Fristen einzuhalten, teure Verzögerungen zu vermeiden und gegenüber Stakeholdern und Aufsichtsbehörden starke interne Kontrollen nachzuweisen.

5. Schnellere Finanzabschlusszyklen

Wenn Ihr ERP-System vor Ort betrieben wird, können Sie Arbeitsabläufe optimieren, Abstimmungen automatisieren und Ihre bestehenden Buchhaltungstools nahtlos integrieren. So entfallen Verzögerungen durch externe Abhängigkeiten oder langsame Datenübertragungen, und Ihr Team kann Transaktionen verarbeiten, Buchungen prüfen und Abschlüsse erstellen, ohne auf Drittanbieter warten zu müssen.

Nützen Sie diese Funktionen, um Ihren Abschlussprozess zu beschleunigen:

  • Echtzeit-Datenzugriff: Überprüfen und aktualisieren Sie Finanzdaten sofort, sobald Transaktionen gebucht werden.
  • Automatisierte Buchungsbelege: Reduzieren Sie manuelle Eingaben und das Fehlerrisiko.
  • Workflow-Automatisierung: Gestalten Sie Freigabe- und Prüfprozesse passend zu den Anforderungen Ihres Teams.
  • Direkte Integrationen: Vernetzen Sie Lohn-, Lager- und Abrechnungssysteme für einen durchgängigen Datenfluss.

Kürzere Abschlusszyklen verschaffen Ihrem Team mehr Zeit für Analysen und Planung, liefern der Führungsebene zeitnahe Einblicke und ermöglichen rasche Reaktionen auf Veränderungen im Geschäftsumfeld.

6. Individuell anpassbare Berichtsfunktionen

Mit On-Premise-ERP-Systemen können Sie maßgeschneiderte Finanzberichte erstellen, die exakt auf die Anforderungen und Erwartungen Ihrer Organisation und Ihrer Stakeholder abgestimmt sind.

Sie können Dashboards entwickeln, spezielle Kennzahlen (KPIs) festlegen und Ad-hoc-Abfragen unter Verwendung Ihrer eigenen Datenstrukturen und Geschäftslogik erstellen. Dadurch sind Sie nicht auf Standardvorlagen oder Einschränkungen des Anbieters angewiesen.

So unterstützt On-Premise-ERP die individuelle Berichterstattung:

  • Individuelle Berichtsgeneratoren: Erstellen Sie Berichte für bestimmte Abteilungen, Projekte oder Compliance-Anforderungen.
  • Erweiterte Datenfilterung: Segmentieren und analysieren Sie Daten nach beliebigen Kriterien.
  • Integration mit BI-Tools: Verbinden Sie sich mit bevorzugten Analyseplattformen für tiefere Einblicke.
  • Automatisierte Berichtsverteilung: Planen Sie den Versand von Berichten termingerecht an die zuständigen Personen.

Individuelle Berichte ermöglichen es Ihnen, handlungsrelevante Erkenntnisse zu liefern, strategische Entscheidungen zu unterstützen und sich wandelnde geschäftliche und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

7. Optimiertes Liquiditätsmanagement

Die direkte Integration von Debitoren-, Kreditoren- und Treasury-Funktionen verschafft Ihnen Überblick über Liquidität und Zahlungszyklen.

On-Premise-ERPs ermöglichen das Automatisieren der Rechnungsverarbeitung, das Festlegen individueller Zahlungsbedingungen und die Prognose des Liquiditätsbedarfs auf Basis tatsächlicher Geschäftsvorgänge. So vermeiden Sie Liquiditätsengpässe und treffen fundierte Investitions- oder Finanzierungsentscheidungen.

Wichtige Funktionen für eine bessere Liquiditätsübersicht sind:

  • Automatisierte Zahlungsplanung: Steuern Sie, wann und wie Zahlungen freigegeben werden.
  • Echtzeit-Liquiditätsübersicht: Überwachen Sie Kontostände sofort und über alle Konten hinweg.
  • Individuelle Benachrichtigungen: Werden Sie bei überfälligen Forderungen oder hohen Auszahlungen informiert.
  • Szenarienmodellierung: Simulieren Sie Was-wäre-wenn-Analysen für verschiedene Liquiditätssituationen.

So reduzieren Sie Finanzierungskosten, stärken Lieferantenbeziehungen und fördern finanzielle Stabilität.

8. Höhere Budgetierungsgenauigkeit

Zugriff auf detaillierte historische Daten und aktuelle Finanzaktivitäten ermöglicht es Ihnen, Budgets auf Basis realer Leistung und nicht nur auf Schätzungen zu erstellen.

On-Premise-ERP-Systeme unterstützen individuelle Prognosemodelle, eine feingranulare Kostenstellenverfolgung und die Integration operativer Daten, sodass Sie Budgets mit den tatsächlichen Geschäftsabläufen in Einklang bringen und flexibel an veränderte Bedingungen anpassen können.

So erhöhen On-Premise-ERPs die Genauigkeit bei der Budgetierung:

  • Historische Datenanalyse: Nutzen Sie jahrelange Transaktionsdaten zur Erkennung von Trends.
  • Eigene Prognosetools: Modellieren Sie Szenarien mit Ihren eigenen Annahmen und Einflussgrößen.
  • Abteilungsbezogenes Tracking: Überwachen Sie Ausgaben und Abweichungen auf jeder Organisationsebene.
  • Integrierte Planung: Verknüpfen Sie Budgets mit Vertriebs-, Produktions- und Personaldaten für einen ganzheitlichen Überblick.

Genaue Budgets helfen dabei, Ressourcen gezielt zuzuweisen, Überausgaben zu vermeiden und das strategische Wachstum zu unterstützen.

9. Stetige Datenverfügbarkeit

Wenn Sie Ihr ERP-System auf der eigenen Infrastruktur betreiben, haben Sie die Kontrolle über Betriebszeiten, Wartungspläne und Sicherungsroutinen.

Dadurch verringert sich das Risiko unerwarteter Ausfälle durch Drittanbieter oder Störungen der Internetverbindung, sodass Ihr Team jederzeit auf Finanzdaten zugreifen kann – für Berichte, Analysen und schnelle Entscheidungen.

Wichtige Funktionen, die einen zuverlässigen Datenzugriff unterstützen, sind:

  • Lokale Netzwerkkontrolle: Minimieren Sie Ausfallzeiten durch die Verwaltung Ihrer eigenen IT-Umgebung.
  • Individuelle Backup-Zeitpläne: Legen Sie die Häufigkeit und Aufbewahrung von Backups nach Ihren Anforderungen fest.
  • Notfallwiederherstellungsplanung: Setzen Sie Wiederherstellungsprotokolle für schnelle Systemwiederherstellung um.
  • Keine externen Abhängigkeiten: Vermeiden Sie Verzögerungen durch Ausfälle oder Serviceunterbrechungen.

Zuverlässiger Datenzugriff hilft Ihnen, Fristen einzuhalten, die Geschäftskontinuität zu wahren und schnell auf dringende Anfragen von Führungskräften oder Prüfern zu reagieren.

10. Niedrigere langfristige Betriebskosten

Der Besitz Ihrer ERP-Infrastruktur hilft, Abonnementgebühren und nutzungsabhängige Kosten zu vermeiden, die sich bei Cloud-basierten ERP-Lösungen schnell summieren. Dadurch ist die eigene Lösung auf lange Sicht oft kostengünstiger.

Sie können Hardware- und Software-Investitionen am tatsächlichen Bedarf ausrichten, die Lebensdauer von Systemen durch Upgrades verlängern und eigene Supportverträge aushandeln. Das verschafft Ihnen mehr Kontrolle über Ihre IT-Ausgaben und erleichtert eine budgettreuere Planung.

Wichtige Kostensenkungsfaktoren sind:

  • Keine pro-Benutzer-Gebühren: Fügen Sie beliebig viele Nutzer hinzu, ohne monatlich mehr zu zahlen.
  • Individuelle Wartungspläne: Planen Sie Updates und Reparaturen nach Ihren Vorgaben.
  • Hardware-Weiternutzung: Nutzen Sie vorhandene Server und Geräte weiter, wenn notwendig.
  • Kalkulierbare Ausgaben: Vermeiden Sie unerwartete Preiserhöhungen durch Anbieter.

Die Senkung laufender Kosten setzt Kapital für strategische Projekte frei und unterstützt Ihr Finanzteam dabei, den ROI über das gesamte Unternehmen zu steigern.

11. Direkte Kontrolle der Systemleistung

Wenn Sie Ihre ERP-Umgebung intern betreuen, können Sie Systemressourcen in Echtzeit überwachen, anpassen und Fehler beheben. Sie legen eigene Leistungsschwellen fest, analysieren Nutzungsmuster und beheben Engpässe, bevor diese die Nutzer beeinträchtigen. Sie müssen also nicht auf externen Support oder die Wartungsfenster von Anbietern warten.

Wichtige Möglichkeiten, wie On-Premise ERP die Leistungskontrolle unterstützt:

  • Eigene Monitoring-Tools: Überwachen Sie CPU-, Speicher- und Festplattennutzung nach Bedarf.
  • Sofortige Fehlerbehebung: Analysieren und beheben Sie Probleme ohne Verzögerungen durch Dritte.
  • Individuelle Ressourcenverteilung: Passen Sie Hardware und Software flexibel an Geschäftszyklen an.
  • Leistungsberichte: Erstellen Sie detaillierte Logs zur fortlaufenden Optimierung.

Proaktives Systemmanagement hilft Ihrer IT-Abteilung, eine hohe Verfügbarkeit zu sichern, Ausfallzeiten zu minimieren und für einen reibungslosen Ablauf in allen Abteilungen zu sorgen, die auf ERP-Daten angewiesen sind.

12. Minimierte Ausfallzeiten und Störungen

Die Kontrolle über die eigene ERP-Infrastruktur ermöglicht es, Wartungen, Updates und Backups in Nebenzeiten zu verlegen und dadurch unerwartete Ausfälle zu verringern.

Sie können redundante Systeme einrichten, Failover-Protokolle individuell gestalten und Hardware- oder Softwareprobleme rasch lösen, ohne auf Anbieter warten zu müssen. So bleiben Finanzprozesse reibungslos und teure Unterbrechungen werden vermieden.

Wichtige Strategien zur Reduzierung von Ausfallzeiten sind:

  • Geplante Wartungsfenster: Wählen Sie Zeiten, die das Tagesgeschäft am wenigsten beeinträchtigen.
  • Redundante Hardware: Setzen Sie Backup-Server ein, die bei Bedarf sofort übernehmen.
  • Individuelle Failover-Prozesse: Entwickeln Sie Wiederherstellungsschritte, die zu Ihren Abläufen passen.
  • Sofortige Problemlösung: Beheben Sie Störungen zeitnah und selbstständig.

Weniger Störungen bedeuten, dass Ihr Team Fristen einhalten, die Produktivität aufrechterhalten und wichtige Finanz- und Geschäftsprozesse im Plan halten kann.

13. Erleichterte interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Zentralisierung Ihres ERP-Systems vor Ort gibt jeder Abteilung Zugriff auf dieselben Daten, Arbeitsabläufe und Berichtswerkzeuge. Sie können gemeinsame Dashboards einrichten, abteilungsübergreifende Freigaben automatisieren und Benutzerberechtigungen individuell an die Organisationsstruktur anpassen.

Dies baut Silos ab und hilft Teams, Budgets, Prognosen und Projektverfolgung besser zu koordinieren.

Wichtige Funktionen, die die Zusammenarbeit unterstützen, sind unter anderem:

  • Vereinheitlichter Datenzugriff: Alle arbeiten mit derselben Datenbasis.
  • Individuelle Workflow-Automatisierung: Aufgaben und Freigaben abteilungsübergreifend steuern.
  • Rollenbasierte Berechtigungen: Steuern, wer sensible Daten sehen oder bearbeiten darf.
  • Gemeinsame Berichtswerkzeuge: Berichte für gemeinsame Initiativen erstellen und verteilen.

Bessere Zusammenarbeit führt zu schnelleren Entscheidungen, weniger Missverständnissen und aufeinander abgestimmten Geschäftsstrategien in den Bereichen Finanzen, Betrieb und Führung.

14. Gestärkte Verhandlungsposition gegenüber Anbietern

Wenn Sie Ihre ERP-Infrastruktur besitzen, können Sie Hardware-, Software- und Serviceanbieter unabhängig auswählen, sodass Sie nicht an die Preisgestaltung oder Konditionen eines einzelnen Anbieters gebunden sind. Sie können mehrere Angebote einholen, Vertragslaufzeiten verhandeln und Leistungen bündeln, um bessere Konditionen zu erhalten. So sichern Sie sich vorteilhafte Vereinbarungen und können flexibel reagieren, wenn sich Ihr Geschäftsbedarf ändert.

Bedenken Sie folgende Wege, wie ein lokales ERP-System Ihre Verhandlungsposition stärkt:

  • Wettbewerbsausschreibungen: Angebote mehrerer Anbieter einholen, um die Kosten zu senken.
  • Vertragsbedingungen: Servicelevel, Reaktionszeiten und Verlängerungsoptionen verhandeln.
  • Modulare Einkäufe: Nur die Komponenten oder Dienstleistungen erwerben, die Sie wirklich benötigen.
  • Wechselmöglichkeit: Anbieter wechseln, ohne das gesamte ERP-System migrieren zu müssen.

Dies kann Kosten senken, die Servicequalität verbessern und gibt Ihnen mehr Kontrolle über IT-Investitionen.

15. Verbesserte Nachverfolgung des Anlagen-Lebenszyklus

Wenn Sie das Anlagenmanagement in Ihrer eigenen ERP-Umgebung zentralisieren, können Sie alle Details von der Anschaffung bis zur Ausmusterung erfassen. Sie können Anlagenkategorien individuell anpassen, Abschreibungspläne automatisieren und Wartungsprotokolle direkt mit jedem Einzelteil verknüpfen. So überwachen Sie den Zustand Ihrer Anlagen, planen Ersatzbeschaffungen und bleiben konform mit Buchhaltungsstandards.

Wesentliche Funktionen zur Unterstützung der Anlagenverfolgung umfassen:

  • Individuelle Anlagenregister: Physische und immaterielle Güter mit maßgeschneiderten Feldern erfassen.
  • Automatisierte Abschreibung: Buchhaltungsregeln für eine korrekte Finanzberichterstattung anwenden.
  • Integrierte Wartungsprotokolle: Reparaturen, Prüfungen und Upgrades an zentraler Stelle dokumentieren.
  • Lebenszyklus-Reports: Berichte für Audits, Budgetierung und Compliance-Prüfungen erstellen.

Dies reduziert Verluste, unterstützt Prognosen und hilft, den Wert von Vermögenswerten im gesamten Unternehmen zu maximieren.

16. Beschleunigte Entscheidungsfindung

Direkter Zugriff auf Ihre ERP-Daten und Analysewerkzeuge bedeutet, dass Sie Berichte, Dashboards und Prognosen generieren können, ohne auf externe Anbieter warten zu müssen.

Sie können Ansichten individuell gestalten, Kennzahlen-Alarme automatisieren und die Zusammenarbeit zwischen Finanzabteilung und anderen Teams ermöglichen. Dadurch reagieren Sie schneller auf Marktveränderungen, Budgetanpassungen oder neue Compliance-Anforderungen.

Wichtige Faktoren für schnelle Entscheidungen sind zum Beispiel:

  • Echtzeit-Berichterstattung: Sofortigen Zugriff auf aktuelle Finanz- und Betriebsdaten.
  • Individuelle Dashboards: Relevante KPIs je Team oder Projekt hervorheben.
  • Automatisierte Benachrichtigungen: Benachrichtigt werden, wenn Grenzwerte oder Trends Aufmerksamkeit erfordern.
  • Integrierte Zusammenarbeit: Erkenntnisse und Berichte bei Bedarf abteilungsübergreifend teilen.

So kann Ihr Unternehmen Chancen nutzen, Risiken steuern und Projekte zügig voranbringen.

17. Größere Flexibilität bei der Datenintegration

Wenn Sie Ihr ERP-System vor Ort betreiben, können Sie es ohne Einschränkungen mit Altdatenbanken, spezialisierten Anwendungen und selbst entwickelten Werkzeugen verbinden. Integrationen lassen sich passgenau für Ihre Arbeitsabläufe entwerfen, bevorzugte Middleware nutzen und Regeln für Datenabbildung und -transformation selbst festlegen.

Dies unterstützt die Berichterstattung, vereinheitlichte Analysen und einen reibungsloseren Ablauf automatisierter Prozesse in allen Abteilungen.

Wichtige Integrationsvorteile sind unter anderem:

  • Individuelle Konnektoren: Schnittstellen zu einzigartigen oder branchenspezifischen Systemen erstellen.
  • Direkter Datenbankzugriff: Daten ohne Einschränkungen durch Drittanbieter übertragen und synchronisieren.
  • Flexible Middleware-Auswahl: Integrationsplattformen wählen, die zu Ihrer IT-Strategie passen.
  • Individuelle Datenzuordnung: Datenstrukturen an Ihre Geschäftsanforderungen anpassen.

Dies hilft, Informationen zu konsolidieren, manuelle Eingaben zu reduzieren und Entscheidungsträgern Einblicke zu liefern.

Wie geht es weiter?

Falls eine On-Premise-ERP-Lösung nicht passend ist oder Sie eine cloudbasierte Lösung bevorzugen, könnten Sie ERP-Software in Betracht ziehen. Diese bietet viele der gleichen Kernfunktionen, kann aber anders implementiert werden. Zudem gibt es Unterschiede in der Verwaltung von Updates und beim Zugriff auf Ihre Daten.