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Key Takeaways

Finanzieller Hebel: Risiko oder Belohnung?: Mit einem finanziellen Hebel werden geliehene Mittel eingesetzt, um den potenziellen ROI zu verstärken. Während sich so die Gewinne steigern lassen, erhöht sich jedoch auch das Risiko größerer Verluste, falls Investitionen scheitern.

Das richtige Timing für den finanziellen Hebel: Ein finanzieller Hebel wird am besten eingesetzt, wenn die Zinssätze niedrig und der Cashflow stabil sind. Weitere geeignete Zeitpunkte sind erwartete Wachstumschancen oder wenn Sie Vermögenswerte als Sicherheit besitzen.

Recherchieren und analysieren: Bevor Sie einen finanziellen Hebel in Betracht ziehen, sollten Sie gründlich recherchieren. Analysieren Sie die Marktbedingungen, Ihr Unternehmen intern und Ihre Gesamtstrategie, um sicherzustellen, dass Sie optimal vorbereitet sind.

Was ist finanzieller Leverage?

Finanzieller Leverage bezieht sich auf den Einsatz von geliehenen Mitteln (langfristige Schulden), um die potenzielle Rendite einer Investition zu erhöhen.

Durch den Einsatz von Fremdkapital statt ausschließlich Eigenkapital können Finanzexperten Gewinne bei erfolgreicher Entwicklung der Investitionen verstärken. Diese Strategie ermöglicht es Unternehmen und Investoren, mit weniger Eigenkapital größere Vermögenswerte zu kontrollieren und so potenziell die Erträge zu steigern. Allerdings birgt sie auch ein höheres Risiko, da Verluste ebenfalls verstärkt werden, sollte die Investition schlechter als erwartet abschneiden.

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Wann finanziellen Leverage einsetzen

Finanzieller Leverage sollte in folgenden Situationen genutzt werden:

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  1. Niedrige Zinssätze: Bei niedrigen Zinssätzen ist es für Unternehmen oftmals günstig, sich Geld zu leihen, anstatt eigene Mittel oder Eigenkapital zur Finanzierung von Investitionen zu verwenden. Dadurch kann die Eigenkapitalrendite für Aktionäre gesteigert werden (und eine weitere Verwässerung wird verhindert).
  2. Stabile Cashflows: Unternehmen mit stabilen und vorhersehbaren Cashflows sind besser in der Lage, die regelmäßigen Zinszahlungen, die mit Schulden einhergehen, zuverlässig zu leisten. Diese Unternehmen können Leveraging nutzen, um in neue Projekte zu investieren, ohne dabei ihre operative Stabilität zu gefährden.
  3. Wachstumsmöglichkeiten: Wenn ein Unternehmen eine Investitionsmöglichkeit mit hohem Potenzial hat, kann es Schulden zur Finanzierung nutzen. Die Erwartung ist dabei, dass die Rendite aus der Investition die Kosten der Verschuldung übersteigt.
  4. Asset-Backed-Finanzierung: In Situationen, in denen Vermögenswerte als Sicherheit hinterlegt werden können, bevorzugen Unternehmen möglicherweise Fremdfinanzierung. Das kann das finanzielle Risiko für Kreditgeber verringern und dem Kreditnehmer möglicherweise vorteilhaftere Kreditkonditionen sichern (einer der Vorteile von Software zur Kreditvergabe ist, dass sie hilft, Kredite zu verwalten).

Fremdkapitalfinanzierung

Als Unternehmen auf Kapitalsuche gibt es Situationen, in denen Fremdkapital und Situationen, in denen Eigenkapital sinnvoller ist. Hier sind einige Hauptvorteile einer Fremdkapitalfinanzierung:

  1. Eigentümerschaft erhalten: Im Gegensatz zur Eigenkapitalfinanzierung, bei der Anteile/Aktien des Unternehmens verkauft werden, um Mittel zu beschaffen, behalten die ursprünglichen Eigentümer bei einer Fremdkapitalfinanzierung die vollständige Kontrolle und das Eigentum am Unternehmen. Sie sind verpflichtet, das Darlehen samt Zinsen zurückzuzahlen, müssen jedoch keine Anteile am Gewinn oder am Unternehmen selbst mit den Kreditgebern teilen. Wenn Sie mit besonders hohen Renditen für die Eigentümer rechnen, ist Fremdkapital definitiv die bevorzugte Option.
  2. Steuerliche Vorteile: Zinsaufwendungen auf Fremdkapital sind steuerlich absetzbar. Das bedeutet, dass sich die effektiven Kosten für das Fremdkapital durch Steuerersparnisse verringern und dies die Fremdfinanzierung zu einer günstigeren Finanzierungsform macht.
  3. Niedrigere Kapitalkosten: Da Fremdfinanzierungen für Kreditgeber in der Regel risikoärmer sind, fordern Investoren für Fremdkapital eine geringere erwartete Rendite als für Eigenkapital, wodurch Fremdkapital auf lange Sicht oft die kostengünstigere Finanzierungsquelle ist.
  4. Planbare Zahlungen: Fremdkapitalfinanzierungen beinhalten üblicherweise einen festen Zinssatz sowie einen festgelegten Rückzahlungsplan. Diese Planbarkeit hilft Unternehmen, ihre Budgets und den Cashflow besser vorauszuplanen.
  5. Kreditwürdigkeit aufbauen: Wer Darlehensraten regelmäßig pünktlich zahlt, kann die Kreditwürdigkeit des Unternehmens verbessern. Eine gute Bonität ist für weitere Finanzierungen von Vorteil.

Allerdings gibt es bei der Fremdfinanzierung auch einige Nachteile:

  1. Rückzahlungsverpflichtung: Unabhängig vom Geschäftserfolg müssen Darlehen und Zinsen zurückgezahlt werden. Das kann das Unternehmen belasten, insbesondere wenn es nicht genug Cashflow generiert. Es gibt jedoch Alternativen: Sie können sich beispielsweise mit umsatzbasierter Finanzierung beschäftigen, falls Sie an schuldabhängigen Zahlungen interessiert sind, die sich Ihrer monatlichen Geschäftsentwicklung anpassen.
  2. Risiko einer Überverschuldung: Fremdkapital kann zwar die Rendite steigern, aber auch Verluste verstärken. Nimmt ein Unternehmen zu viele Schulden auf und kann seinen Rückzahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, drohen finanzielle Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz.
  3. Sicherheiten: Kredite erfordern häufig Sicherheiten. Zahlt das Unternehmen das Darlehen nicht zurück, kann der Kreditgeber die hinterlegten Vermögenswerte – mitunter kritische Geschäftsgüter – einziehen.

Eigenkapitalfinanzierung

Die Eigenkapitalfinanzierung, bei der ein Teil des Unternehmens an Investoren im Austausch für Kapital verkauft wird, bietet einige Vorteile:

  1. Keine Rückzahlungspflicht: Im Gegensatz zur Fremdfinanzierung erfordert die Eigenkapitalfinanzierung keine regelmäßigen Rückzahlungen. Dies kann insbesondere für Start-ups und andere Unternehmen von Vorteil sein, die in den Anfangsphasen noch keinen stetigen Cashflow haben.
  2. Zugang zu Fachwissen und Netzwerken: Eigenkapitalinvestoren bringen oft mehr als nur Geld mit. Sie können wertvolles Branchen-Know-how, strategische Beratung und Kontakte bieten, die dem Unternehmen beim Wachstum helfen können.
  3. Risikoteilung: Da Eigenkapitalgeber Miteigentümer des Unternehmens werden, teilen sie das Geschäftsrisiko. Wenn das Unternehmen nicht gut läuft, tragen die Investoren einen Teil des Verlusts.
  4. Langfristiges Wachstumskapital: Die Eigenkapitalfinanzierung kann beträchtliches Kapital für Unternehmen bereitstellen, die auf langfristiges Wachstum setzen wollen. Da keine kurzfristige Rückzahlungsverpflichtung gegenüber den Investoren besteht, können Unternehmen die Mittel gezielt für den Ausbau einsetzen.

Die Eigenkapitalfinanzierung hat jedoch auch Nachteile:

  1. Verwässerung der Eigentumsanteile: Durch den Verkauf von Unternehmensanteilen an Investoren wird die Beteiligung der ursprünglichen Eigentümer verwässert. Das bedeutet auch, dass sie möglicherweise weniger Kontrolle über das Unternehmen haben.
  2. Investoren finden: Es kann ein langer, schwieriger Weg sein, Investoren zu gewinnen, was viel Zeit und Energie kosten kann. Zwar gibt es eine Reihe von Tipps, um es einfacher zu machen, wirklich einfach wird es jedoch nie.
  3. Dividendenerwartungen: Zwar besteht hier keine feste Verpflichtung wie bei Fremdkapitalzinsen, dennoch erwarten Eigenkapitalinvestoren manchmal Dividendenausschüttungen als Rendite auf ihre Investition. Diese Dividenden sind oft teurer als die Zinszahlungen für eine Fremdfinanzierung und können die Liquidität des Unternehmens belasten.
  4. Exit-Strategie: Eigenkapitalgeber erwarten üblicherweise eine Exit-Strategie, bei der sie ihre Anteile mit Gewinn verkaufen können. Das kann zu Druck auf einen Börsengang oder Unternehmensverkauf führen, was unter Umständen nicht mit den Vorstellungen der Unternehmensgründer übereinstimmt.

Wenn Sie die Eigenkapitalfinanzierung erkunden möchten, haben wir eine Liste der VCs und Angel-Investoren, die in SaaS-Unternehmen investieren, einschließlich Brancheninteressen, Scheckgrößen und mehr. 

So maximieren Sie Ihren finanziellen Hebel

Die Maximierung des finanziellen Hebels besteht darin, Schulden strategisch einzusetzen, um die potenzielle Rendite zu steigern – und dabei ein starkes Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital zu wahren. Hier sind einige Strategien, um den finanziellen Hebel effektiv zu maximieren:

  1. Optimierung der Verschuldungsstruktur: Nicht jede Form von Fremdkapital ist gleich. Langfristige Darlehen mit festem Zinssatz verschaffen Stabilität und Vorhersehbarkeit in der Finanzplanung. Kurzfristige Darlehen mit variablem Zinssatz können anfangs günstig sein, werden bei steigenden Zinsen jedoch teurer (wovon ja inzwischen fast alle ein Lied singen können). Ein ausgewogenes Verhältnis verschiedener Schuldenarten hilft, Ihren finanziellen Hebel zu maximieren.
  2. Schulden für ertragsstarke Vermögenswerte nutzen: Der Schlüssel zu erfolgreichem Leverage liegt darin, geliehenes Kapital in Vermögenswerte zu investieren, deren Rendite höher ist als die Finanzierungskosten. Das kann eine Investition ins eigene Unternehmen, in Immobilien oder andere einkommensgenerierende Anlagen sein.
  3. Starke Kreditwürdigkeit aufrechterhalten: Ein gutes Kreditprofil ermöglicht bessere Konditionen für Ihre Kredite, wie günstigere Zinssätze und vorteilhaftere Rückzahlungspläne. Sie erreichen das durch pünktliche Zahlungen, eine niedrige Kreditnutzung und das regelmäßige Überprüfen Ihrer Kreditberichte auf Fehler.
  4. Ausreichende Liquiditätsreserven sicherstellen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Liquiditätsreserve ausreicht, um alle Verpflichtungen/gesamten Verbindlichkeiten aus Ihrer Finanzierungsstrategie abzudecken. Sorgen Sie also dafür, dass genügend laufende Einnahmen und Reserven vorhanden sind, um alle finanziellen Verpflichtungen (inklusive aller fixen und variablen Kosten) auch dann zu decken, wenn Investitionen nicht wie erwartet performen.
  5. Leverage-Strategie regelmäßig überprüfen: Marktbedingungen, Zinssätze, Markttendenzen und Ihre finanzielle Situation können sich mit der Zeit ändern. Eine regelmäßige Überprüfung der Leverage-Strategie hilft dabei, die Schuldenhöhe optimal an den finanziellen Hebel anzupassen.

So messen Sie Ihren finanziellen Hebel

Der finanzielle Hebel lässt sich mithilfe verschiedener Finanzkennzahlen bestimmen, die das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital in der Kapitalstruktur Ihres Unternehmens abbilden. Hier sind einige der gängigsten Kennzahlen:

  1. Verschuldungsgrad (Debt to Asset Ratio): Dieses Verhältnis misst den Anteil der Vermögenswerte eines Unternehmens, der durch Schulden finanziert wird. Es wird berechnet, indem die gesamten Schulden durch die gesamten Vermögenswerte dividiert werden. Ein höheres Verhältnis weist auf einen höheren Grad an finanzieller Hebelwirkung hin.
  2. Verschuldungsgrad gegenüber Eigenkapital (Debt to Equity Ratio): Dieses Verhältnis vergleicht die gesamten Schulden eines Unternehmens mit dem Eigenkapital der Aktionäre. Es wird berechnet, indem die gesamten Schulden durch das gesamte Eigenkapital dividiert werden. Ein höheres Verhältnis deutet darauf hin, dass ein Unternehmen sein Wachstum aggressiver durch Schulden finanziert, was zu volatileren Gewinnen führen kann.
  3. Eigenkapitalquote (Equity to Asset Ratio): Dies ist das Gegenstück zum Verschuldungsgrad. Es misst den Anteil der Vermögenswerte eines Unternehmens, der durch Eigenkapital finanziert ist. Berechnet wird es, indem das gesamte Eigenkapital durch die gesamten Vermögenswerte dividiert wird. Ein niedrigeres Verhältnis zeigt einen höheren Grad an finanzieller Hebelwirkung an.
  4. Zinsdeckungsgrad (Times Interest Earned Ratio, Interest Coverage Ratio): Dieses Verhältnis misst die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Schuldverpflichtungen zu erfüllen. Es wird berechnet, indem der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) durch die Zinsaufwendungen dividiert wird. Ein niedrigeres Verhältnis kann auf ein höheres Ausfallrisiko hinweisen, da das Unternehmen möglicherweise Schwierigkeiten hat, seine Zinszahlungen zu leisten.
  5. Deckungsgrad der festen Kosten (Fixed Charge Coverage Ratio): Dieses Verhältnis ähnelt dem Zinsdeckungsgrad, bezieht jedoch auch andere feste Kosten wie Leasingzahlungen ein. Es wird berechnet, indem (EBIT plus Leasingzahlungen) durch (Zinsaufwendungen plus Leasingzahlungen) dividiert wird. Ein niedrigeres Verhältnis weist auf ein höheres Ausfallrisiko hin.
  6. Weitere Kennzahlen: Es gibt Dutzende weiterer Kennzahlen, die je nach Unternehmen und den Erfolgsmaßstäben herangezogen werden können. Diese umfassen unter anderem:
    1. Liquiditätsgrad 1 (Quick Ratio, Acid Test Ratio): Dieser wird gemessen, indem die liquidesten Vermögenswerte (Bargeld, Zahlungsmitteläquivalente und sofort veräußerbare Wertpapiere) durch die innerhalb des nächsten Jahres anfallenden Zinszahlungen geteilt werden. Dieses Verhältnis hilft dabei, Ihre Fähigkeit einzuschätzen, kurzfristige Verbindlichkeiten sofort zu begleichen. Nicht zu verwechseln mit dem SaaS Quick Ratio, das eine Umsatzkennzahl ist.
    2. Verschuldungsgrad gemessen am Gesamtkapital (Debt-to-Capital Ratio): Teilen Sie Ihre gesamten Schulden durch die Summe aus gesamten Schulden und gesamtem Eigenkapital. Diese Kennzahl zeigt, welcher Prozentsatz Ihrer Kapitalstruktur durch Fremdfinanzierung gedeckt ist.
    3. Verschuldung im Verhältnis zu Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Debt-to-EBITDA): Teilen Sie Ihre gesamten Schulden durch ein Jahr Ihres EBITDA. Diese Kennzahl bestimmt die Fähigkeit des Unternehmens, seine gesamten Verbindlichkeiten durch künftige Cashflows zu begleichen.

Wie Sie die finanzielle Hebelwirkung für Ihr Unternehmen optimieren können

Das optimale Maß an finanzieller Hebelwirkung hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Risikotoleranz: Höhere Fremdfinanzierung bedeutet höheres Risiko. Wenn Ihre Investitionen nicht die erwarteten Renditen erwirtschaften, können Sie erhebliche Verluste erleiden. Daher sollte das Ausmaß der Verschuldung zu Ihrer Risikobereitschaft passen.
  2. Stabilität der Cashflows: Wenn Ihre Cashflows stabil und vorhersehbar sind, können Sie möglicherweise einen höheren Verschuldungsgrad bewältigen. Bei unsicheren Cashflows ist es hingegen sicherer, die Verschuldung gering zu halten. Beispielsweise ermöglicht das Factoring von Rechnungen Ihnen, Ihren Cashflow aufrechtzuerhalten, bis Ihre Rechnung bezahlt ist. Zahlt Ihr Kunde jedoch nicht, verlieren Sie nicht nur Ihr Geld und mehr, sondern auch die zusätzliche Factoring-Gebühr.
  3. Zinssätze: Die Kosten der Fremdfinanzierung sind ein entscheidender Faktor bei der Bestimmung des optimalen Verschuldungsgrads. Sind die Zinsen niedrig, kann es günstiger sein, Investitionen durch Fremdkapital statt durch Eigenkapital zu finanzieren.
  4. Wachstumschancen: Wenn Sie Investitionsmöglichkeiten mit hoher Rendite haben, kann es sinnvoll sein, eine stärkere finanzielle Hebelwirkung zu nutzen, um diese Chancen zu ergreifen.
  5. Branchenspezifika: Das optimale Maß an Fremdfinanzierung hängt auch von den Gepflogenheiten Ihrer Branche ab. Manche Branchen wie Immobilien und Versorgungsunternehmen weisen in der Regel höhere Schuldenstände auf, da sie stabile Cashflows und hohe Investitionen haben (die oft als Sicherheiten dienen, um Zinsen zu senken). Andere Branchen wie Technologie haben häufig einen geringeren Verschuldungsgrad.

Die beste Möglichkeit, die finanzielle Hebelwirkung Ihres Unternehmens zu optimieren, besteht darin:

  1. Analysieren Sie die Marktbedingungen
    1. Wie hoch sind die aktuellen Zinssätze? 
    2. Was sind die Standards in der Branche, in der Sie tätig sind?
  2. Analysieren Sie Ihr internes Geschäft
    1. Verfügen Sie über eine stabile Liquiditätslage, um eine Fremdfinanzierung zu ermöglichen?
    2. Wie hoch ist die aktuelle Verschuldung Ihres Unternehmens?
  3. Bewerten Sie Ihre interne Strategie
    1. Wofür würden wir diese Finanzierung verwenden?
    2. Wie hoch ist unsere Risikobereitschaft?

Am Ende des Tages werden Sie zwar wahrscheinlich dafür gefeiert, zusätzliches Einkommen für das Unternehmen zu generieren, aber Sie würden definitiv Ihren Job verlieren, wenn Sie unnötige Risiken mit dem Geld und den Schulden des Unternehmens eingehen. Gehen Sie verantwortungsbewusst damit um und nehmen Sie kluge Risiken in Kauf.

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