Skip to main content
Key Takeaways

Kosten senken, Qualität erhalten: Wenn Sie versuchen, Kosten zu sparen, achten Sie darauf, keine Maßnahmen zu ergreifen, die Produktivität oder Mitarbeiterzufriedenheit beeinträchtigen. Andernfalls drohen negative Konsequenzen.

Technologie nutzen: Nutzen Sie moderne Technologien, wenn Sie Kosten reduzieren möchten. Automatisierungssoftware kann helfen, Ausgaben zu senken und gleichzeitig Abläufe zu optimieren.

Externe Ressourcen nutzen: Freelancer und Auftragnehmer können einen erheblichen Beitrag zu Ihrem Unternehmen leisten – oft zu geringeren Kosten.

Redundanzen identifizieren: Nutzen Sie noch alle angebotenen Dienste? Ungewollte Abonnements? Achten Sie darauf, dass Sie alles, was Sie kaufen, auch tatsächlich nutzen, um Ihr Geld optimal einzusetzen.

Betriebskosten zu senken ist für CFOs ein Muss, um die Gewinne zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Schlüssel liegt jedoch darin, Einsparungen zu finden, ohne Qualität oder Effizienz zu beeinträchtigen – leichter gesagt als getan, richtig?

Nach vielen Jahren in der Finanzverwaltung weiß ich, was tatsächlich funktioniert, um die Kosten niedrig zu halten. Ich kenne die Herausforderungen, mit denen Sie konfrontiert sind – enge Budgets, wirtschaftliche Veränderungen und ständiger Druck. Deshalb ist dieser Leitfaden vollgepackt mit echten, praxisnahen Tipps, die zu Ihrer Situation passen.

Hier finden Sie einfache, effektive Wege, die Ausgaben zu kürzen, ohne Ihr Unternehmen zu stören. Von Lieferantenverträgen bis zur Automatisierung – diese Strategien helfen Ihnen, Geld zu sparen. Also, lassen Sie uns loslegen und jeden Euro zählen lassen!

Betriebskosten verstehen

Betriebskosten sind Ausgaben, die mit der täglichen Unterhaltung und Führung Ihres Unternehmens verbunden sind. Sie werden mit folgender Formel berechnet:

Betriebskosten =  Herstellungskosten der verkauften Waren + Betriebsausgaben

  • Herstellungskosten der verkauften Waren (COGs): Berücksichtigen Sie die direkten Ausgaben, die mit der Produktion der Waren und Dienstleistungen zusammenhängen.
  • Betriebsausgaben (OpEx): Dies sind indirekte Ausgaben, die durch den normalen Geschäftsbetrieb entstehen.

Hier ist eine kurze Übersicht über die verschiedenen Arten von Herstellungskosten und Betriebsausgaben, die auftreten können:

HerstellungskostenBetriebsausgaben

Direkt an der Produktion beteiligte Arbeitskräfte
- Vertrieb und Marketing
- Lohn-/Lohnnebenkosten
- Versicherungen
Direkte Materialien, die für die Produktion von Waren und Dienstleistungen benötigt werden- Materialkosten
- Bürobedarf
Steuern auf Produktionsstätten- Miete
- Nebenkosten
- Rechtskosten
Transportkosten- Fracht ein/Fracht aus
- Sonstige Lieferkosten

Unternehmen können nicht ohne die Deckung ihrer Betriebskosten laufen, aber sie schmälern die Gewinne, wenn sie nicht richtig gemanagt werden. Die meisten Führungskräfte müssen sowohl die Herstellungskosten als auch die Betriebsausgaben im Blick behalten, um zu messen, was die Rentabilität am meisten beeinflusst.

Meistens kommen sie zu demselben Schluss: Kosten senken = mehr Ertrag

Aber selbst die besten Ideen garantieren keine höheren Gewinnspannen. Betriebskosten zu senken ist eine einfachere und sicherere Möglichkeit, den Gewinn zu steigern – deshalb bevorzugen Manager diesen Ansatz. Doch es gibt auch eine Kehrseite. 

Nehmen wir folgendes Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen kürzt das Budget für bezahltes Marketing. Dies wird die Betriebskosten definitiv deutlich senken, aber durch niedrigere Werbeausgaben besteht auch die Gefahr, dass weniger Besucher auf die Website gelangen – was sich zukünftig auf den Verkauf auswirken kann. 

Außerdem kann die Produktivität der Mitarbeitenden sinken, wenn Maßnahmen nicht richtig umgesetzt werden. Wird Personal abgebaut, müssen weniger Mitarbeitende mehr Verantwortung übernehmen, was längerfristig die Zufriedenheit und den Betriebsablauf beeinträchtigen kann. Letzten Endes bietet diese Lösung lediglich kurzfristige Gewinne.

Deshalb ist es wichtig, Kostensenkungen mit einer wohlüberlegten Strategie umzusetzen, die sich auf die richtigen Bereiche konzentriert – und nicht einfach, um bloß ein paar Euro einzusparen.

CapEx vs. OpEx

CapEx vs. OpEx

Investitionsausgaben und Betriebsausgaben sind zwei verschiedene Seiten derselben Medaille. Betriebsausgaben umfassen die Aufwendungen, die Ihr Unternehmen für den laufenden Betrieb benötigt. Investitionsausgaben hingegen sind Ausgaben, die für die Anschaffung, Verbesserung und Wartung von Sachanlagen verwendet werden.

15 Strategien zur Senkung der Betriebskosten

Sie haben doch nicht gedacht, ich würde Ihnen nur das Problem vorstellen und keine Lösungen bieten, oder? Hier sind 15 Strategien, die Sie sofort umsetzen können, um Ihre Betriebskosten im Laufe der Zeit wirksam zu senken:

1. Setzen Sie auf Technologie

Neue Technologien konzentrieren sich darauf, Effizienz und Produktivität zu verbessern, können aber bei richtiger Implementierung auch die Betriebskosten senken. Von allen habe ich zwei Systeme identifiziert, die direkt Kosten reduzieren können:

Automatisierung:

Automatisierungstools vereinfachen alltägliche und sich wiederholende Aufgaben, sodass sich Mitarbeitende auf ertragssteigernde Tätigkeiten wie Kundenerfahrung, Forschung und Produktentwicklung konzentrieren können. 

Beispielsweise können Buchhaltungsautomatisierungstools kleinen Unternehmen Zeit und Arbeitsaufwand sparen, indem sie Finanzprozesse automatisch erledigen. Die Automatisierung von Buchungssätzen reduziert zudem manuelle Fehler und liefert genauere Daten zu Cashflow, Umsatz, Ausgaben usw. 

Schau dir einige meiner Top-Buchhaltungssoftware-Optionen an, um zu sehen, wie sie dein Unternehmen beeinflussen können:

Join North America’s most innovative collective of Tech CFOs.

Join North America’s most innovative collective of Tech CFOs.

This field is for validation purposes and should be left unchanged.
By submitting this form, you agree to receive our newsletter, and occasional emails related to The CFO Club. You can unsubscribe at any time. For more details, please review our Privacy Policy. We're protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Cloud-Computing:

Neben dem uneingeschränkten Zugriff auf Geschäftsdaten und -prozesse von überall aus senkt Cloud-Computing auch die IT-Wartungs- und Upgrade-Kosten erheblich – aus folgenden zwei Gründen: 

  • Da sie üblicherweise von Drittanbietern verwaltet werden, liegt es in der Verantwortung des Anbieters, einen reibungslosen Service zu gewährleisten. 
  • Sie verwenden ein nutzungsbasiertes Preismodell, sodass Unternehmen nur für die tatsächlich genutzten Ressourcen zahlen.  

Obwohl diese Lösungen schon seit Jahren existieren, haben Unternehmen die Vorteile cloudbasierter Lösungen, einschließlich Kosteneinsparungen, noch nicht voll ausgeschöpft. Da über die Hälfte der Geschäftsleiter angibt, noch keine Rendite aus den Investitionen zu sehen, liegt noch ein weiter Weg vor uns, um diese Vorteile zu realisieren. 

2. Geschäftsfunktionen auslagern

Das Outsourcing von sekundären Geschäftsbereichen kann die Betriebskosten senken, während die Produktivität und Kundenzufriedenheit steigt. So haben Unternehmen Zugang zu erstklassigem Fachwissen und neuen Möglichkeiten, ohne die zusätzlichen administrativen und beschäftigungsbezogenen Kosten, die mit einer Vollzeitkraft verbunden sind. 

Darüber hinaus bieten Drittanbieter einen ganzheitlichen operativen Support. Zum Beispiel verbessert ein Managed Service das Kundenerlebnis mit den besten Tools, Prozessen und Rückmeldungen. Letztlich agiert er als Erweiterung deines Unternehmens, mit dem Ziel, dich bei der Erreichung deiner Geschäftsziele zu unterstützen. 

3. Fokus auf kluge Einstellungsentscheidungen

Falls Outsourcing nicht dein Ding ist, kannst du durch die Einstellung der richtigen Talente ebenfalls Betriebskosten senken.

  • Angestellte einstellen, die vielfältige Aufgaben übernehmen können: Bei kleineren Unternehmen wird in der Regel erwartet, dass Mitarbeitende mehrere Rollen abdecken. Indem du diese Erwartungen bereits im Einstellungsprozess berücksichtigst, kannst du dich auf Talente mit mehreren Fähigkeiten konzentrieren. Zum Beispiel könntest du einen internen Webdesigner einstellen, der gelegentlich auch Grafikdesign-Aufgaben übernimmt. 
  • Freie Mitarbeitende, Berater und Freelancer einstellen: Teilzeitkräfte sind eine weitere großartige Möglichkeit, Betriebskosten zu reduzieren. Du erhältst hochwertige Arbeit, ohne die administrativen Hürden, jemanden auf der Gehaltsliste zu führen. Allerdings kann die Suche nach dem passenden Talent Zeit in Anspruch nehmen. 

Beachte, dass es ein Limit für die Aufgabenbereiche gibt, die Freelancer und Auftragnehmer übernehmen können. Beispielsweise sind Auftragnehmer vielleicht nicht die idealen Ansprechpartner für den Vertrieb, können aber Bereiche wie Webentwicklung, Texterstellung, SEO, Grafikdesign und Offshore-Buchhaltungsdienste abdecken.

4. Mit Anbietern verhandeln  

Das regelmäßige Überprüfen von Lieferantenverträgen hilft dabei, sicherzustellen, dass du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhältst. So findest du häufig ungünstige Preiskonditionen und Vertragsbedingungen, die neu verhandelt werden können – etwa Zahlungsbedingungen, Leistungen, Rabatte oder Lieferbedingungen. 

Du kannst Lieferantenverträge zu deinen Gunsten anpassen, indem du auf Folgendes achtest:

  • Größere Bestellmengen, damit Sie von Mengenrabatten profitieren können. Das gilt sowohl für Rohstoffe als auch für Software. Zum Beispiel können Sie einen besseren Preis für Ihr ERP-System aushandeln, wenn Sie einen längeren oder umfassenderen Vertrag abschließen.
  • Längere Vertragslaufzeiten geben Anbietern die Sicherheit, dass Sie an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind. Das motiviert die Anbieter dazu, ihre Produkte und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigeren Preisen anzubieten. 
  • Aktualisierte Vertragsbedingungen können ebenfalls vorteilhaft sein. Sie können beispielsweise kürzere Lieferzeiten aushandeln, damit Sie Produkte oder Dienstleistungen schneller anbieten können. Insgesamt steigern Sie so Ihren Umsatz, indem Sie die Markteinführungszeit verkürzen.

5. Einführung von Remote- und Hybrid-Arbeitsmodellen

Büroflächen kosten Unternehmen im Durchschnitt zwischen 5-15% der gesamten Betriebsausgaben. Ein Wechsel zu einem hybriden oder vollständig remote Arbeitsmodell kann diese Kosten erheblich senken.

Ein aktueller Artikel der Los Angeles Times zeigt jedoch, dass ein vollständig remote Arbeitsansatz die Mitarbeiterproduktivität senken kann. Stattdessen empfehle ich ein hybrides Arbeitsmodell. So profitieren Sie von beiden Vorteilen: Sie reduzieren die Betriebskosten und minimieren gleichzeitig den negativen Einfluss auf Produktivität und Umsatz. 

Trotzdem sollten Sie ein vollständig remote Modell nicht ausschließen. Unternehmen wie Buffer hatten großen Erfolg mit einer vollständig dezentralen Arbeitsweise. Tatsächlich gingen sie noch einen Schritt weiter und führten eine 4-Tage-Arbeitswoche ein. 

Buffer introduces a 4-day work week policy screenshot
Buffer führt eine 4-Tage-Arbeitswoche ein (Quelle: LinkedIn)

6. Mitarbeiter-Benefits überprüfen

Die Kosten für Sozialleistungen machen im Durchschnitt etwa 30% der gesamten Vergütung eines Mitarbeiters aus. Das ist ein beträchtlicher Teil der Gesamtkosten pro Mitarbeiter. Allerdings sollten Sie Leistungen nicht beliebig kürzen, da dies zu Unmut führen kann. Stattdessen empfiehlt sich ein systematisches Vorgehen, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeitenden sich nicht benachteiligt fühlen. 

Beginnen Sie damit, die Nutzung der Sozialleistungen zu überprüfen. Identifizieren Sie die beliebtesten sowie die kostenintensivsten Benefits. Sprechen Sie anschließend mit Ihren Mitarbeitern. Finden Sie heraus, welche Leistungen ihnen besonders wichtig sind und warum.

Author's Tip

Author's Tip

Manche Leistungen wie die Krankenversicherung sollten niemals zur Disposition stehen. Seien Sie jedoch bereit, über neue Konditionen zu verhandeln, wie z. B. die Senkung des Service-Levels, um die finanzielle Belastung für das Unternehmen zu verringern.

7. Frühzahlerrabatte nutzen

Lieferanten gewähren Unternehmen, die ihre Rechnungen pünktlich begleichen, oft Rabatte – insbesondere kleinere Anbieter, bei denen jede einzelne Rechnung zählt. 

Wenn Ihr Anbieter Rabatte bietet, dann zahlen Sie Ihre Rechnungen frühzeitig, um davon zu profitieren. Sollte noch kein Frühzahlerrabatt angeboten werden, schlagen Sie dies bei der Vertragsverhandlung vor. Wahrscheinlich wird Ihr Anbieter zustimmen, wenn Sie ein langjähriger Kunde mit guter Bonität sind.

8. Doppelarbeiten erkennen und eliminieren

Analysieren Sie die täglichen Abläufe Ihrer Mitarbeitenden, um Bereiche mit unnötigem Aufwand zu identifizieren. Reisen Ihre Mitarbeiter dienstlich, obwohl das Gespräch auch als Videokonferenz möglich wäre? Nutzen sie Software effizient? 

Sprechen Sie außerdem direkt mit den Mitarbeitenden, um Ineffizienzen zu identifizieren, die sich beseitigen lassen, um die Betriebskosten zu senken. Bieten Sie Anreize für Feedback. 

9. Nachhaltige Perspektive einnehmen

Es gibt zahlreiche nachhaltige Initiativen, die unserem Planeten helfen können. Da wir uns jedoch auf Maßnahmen fokussieren, die auch direkte Kosteneinsparungen für das Unternehmen bringen, habe ich zwei praktikable Ansätze herausgegriffen: 

  • Werden Sie papierlos: Wenn Sie auch die Kosten der Nutzung des Papiers berücksichtigen, kann sich der Gesamtbetrag leicht verdoppeln oder verdreifachen. Unternehmen können diese Kosten komplett vermeiden, indem sie digital arbeiten. Speichern Sie Dokumente und Dateien stattdessen in der Cloud. Sie sind leichter zugänglich, nehmen weniger Platz ein und die Wartung ist günstiger.
  • Werden Sie energieeffizient: Unternehmer können in Technologien wie Solarpanels investieren, um Strom in Büros, Fabriken, Lagerhäusern etc. zu erzeugen. Das spart Ihnen langfristig Geld. Zusätzlich können Sie je nach Bundesland oder Kommune Steuergutschriften für nachhaltige Maßnahmen erhalten. 

10. Bezahlen Sie nicht für ungenutzte Abonnements

Zwar mögen vergessene Abonnements kein großes Problem darstellen, doch zahlen Unternehmen oft mehr als nötig oder erwartet (z.B. für zusätzliche Lizenzen oder Services, die sie in ihrem aktuellen Buchhaltungssoftware-Stack gar nicht nutzen). 

Unternehmen können ihren Tarif auf einen passenderen Plan herabstufen, einen besseren Preis aushandeln oder auf eine kostenlose Version wechseln. Eine weitere Alternative ist die Konsolidierung von Anbieterleistungen. Statt etwa für Videomeetings Zoom und für Dateien Google Drive zu nutzen, könnten Sie auf Microsoft Teams umsteigen, das beides bietet.  

11. Nutzen Sie datengestützte Erkenntnisse

Kostensenkung bedeutet nicht, einfach beliebige Maßnahmen auszuprobieren und zu hoffen, dass etwas funktioniert (Sie können das tun, aber es wird nicht empfohlen). Besser ist es, bestehende Kostendaten zu nutzen, um Ausgaben zu identifizieren und zu optimieren. Besonders bei großen Unternehmen mit vielen Abläufen kann das komplex werden. 

Hier kann ein ERP-System helfen. Es verknüpft einzelne Geschäftsprozesse und liefert Einblicke in das gesamte Unternehmensumfeld – von Vertrieb und Marketing bis hin zu Lagerbestand und Lieferung. ERPs bieten zudem prädiktive Analyse-Tools, um künftige Bedürfnisse in Lieferkette, Wartung, Personal usw. abzuschätzen.

12. Scheuen Sie sich nicht, Alternativen zu prüfen

Wir haben dieses Thema bereits im Zusammenhang mit Anbieter-Verträgen und Abfallvermeidung angesprochen. Die Suche nach Alternativen sollte jedoch nicht nur bei der jährlichen Überprüfung erfolgen. 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir halten gerne an Dingen fest, die gerade funktionieren. Doch manchmal gibt es bessere Optionen – neue Technologien, günstigere Alternativen, bessere Konditionen usw. Halten Sie Ausschau nach günstigeren Alternativen zu Ihren aktuellen Tools. Sie können entweder auf das neue Produkt umsteigen oder dies nutzen, um bei Ihrem bisherigen Anbieter bessere Konditionen auszuhandeln.

13. Legen Sie klare Ausgabenrichtlinien fest

Wenn Ihr Unternehmen Mitarbeiterausgaben erstattet, sollten Sie klare Vorgaben für Tageslimits der Karten, Reisekosten und Berichtsformate machen. Klare Grenzen verhindern, dass Mitarbeiter die Firmenkreditkarte missbrauchen, und helfen dabei, unnötige Ausgaben zu reduzieren. 

14. Kundeninteraktionen optimieren

Kunden bevorzugen im Umgang mit Unternehmen nach wie vor den menschlichen Kontakt. Doch solche menschlichen Erlebnisse sind oft teuer. 

Unternehmen können diese Kosten senken, indem sie Kundenanfragen vorqualifizieren. Sie können Technologien wie KI-Chatbots einsetzen, um einfache Fragen zu beantworten, während aufwändigere Anliegen an einen Kundenberater weitergeleitet werden. 

Eine weitere Maßnahme ist die Einrichtung eines Helpcenters mit ausführlicher Dokumentation, in der verschiedene Szenarien beschrieben werden. Kunden können so selbst Lösungen finden und Service-Mitarbeiter bei der Problemlösung unterstützen. 

15. Analysieren und optimieren Sie kontinuierlich

Sie haben Maßnahmen ergriffen, um Ihre Betriebskosten zu senken. Das bedeutet aber nicht, dass jetzt alles perfekt läuft. Es gibt möglicherweise Bereiche und Prozesse, die weiter optimiert werden können, um noch mehr zu sparen. 

Um diese Bereiche zu erkennen, sollten Sie laufend bestehende und neue Prozesse überwachen, mit historischen Daten vergleichen und Anpassungen vornehmen, um den größten Nutzen aus Ihren Neuerungen zu ziehen. Die Implementierung eines ERP-Systems kann Sie dabei unterstützen. Es bietet Module, mit denen Sie Ihre Geschäftsprozesse messen und übermäßige Ausgaben erkennen können. 

Abonnieren Sie für weitere betriebliche Einblicke

Bereit, Ihre Geschäftsprozesse mit Technologie zu verbessern? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter für Experten-Tipps, Leitfäden und Einblicke von Geschäftsführern, die die Technologiebranche prägen.